Songexte aus dem Album “Jetzt”

Glückliche Menschen

Schau Dir die Menschen an in Deiner Stadt
Wer fällt Dir auf der gute Laune hat
Sie wirken manipuliert und gelenkt
Kaum einer der ein Lächeln verschenkt

Das macht mich fertig, das sieht nicht gut aus
Ich mach mir Luft und lass es raus

Hey ich will mehr, mehr, mehr
G
ückliche Menschen sehn
Wo ja wo sind sie nur alle hin
Haben die sich versteckt, agieren sie verdeckt
Oder gibt´s keine mehr

Hey ich will mehr, mehr, mehr
Zufriedene Gesichter sehn

Mehr von denen, die eigene Wege gehn
Sind sie untergetaucht, werden woanders gebraucht
Oder gibt’s die nicht mehr

Frag mal in die Runde wie´s einem geht
Die Antwort ist: wie soll´s mir schon gehn
Du weißt ja schlechten Menschen geht’s immer gut
Ich kann nicht klagen, man tut was man tut

Das macht mich fertig, das hört sich nicht gut an
Wer weiß wie man das ändern kann

Hey ich will mehr, mehr, mehr …

Hey, wie geht es Dir – Es könnte besser gehn
Dann solltest Du mal schnell an Deinem Glücksrad drehn

Hey ich will mehr, mehr, mehr…

Jetzt

Ich erzähl von der Vergangenheit
Ich hab sie erlebt, kein Problem
Ich denke an die Zukunft
Was da kommt wird man sehn

Doch unsere Gegenwart
Ich frage mich was ist das grad´
Wieviel Zeit, wieviel Raum gibt sie mir
Was heißt „Jetzt und Hier“

Das Jetzt ist eine millionste Sekunde
Das Jetzt ist die Minute, die Stunde
Jetzt ist dann wenn Du erwachst
Jetzt ist der Mai der alles schöner macht

Das Jetzt ist die bewusste Zeit
Das Jetzt von eben ist Vergangenheit
Jetzt ist einfach immer da
Eins folgt aufs nächste
Wie kurz es auch sein mag

Wie weit kann die Zukunft gehn
Wie weit reicht die Vergangenheit
Und dieser Moment, genau dieser hier
Ist die große Frage der Zeit

Die Spanne der Gegenwart ist Definition
Vergangenes und Zukunft Konstruktion
Wir haben zum Leben nur „Jetzt“
Alles andere ist Illusion

Das Jetzt ist eine millionste Sekunde
Das Jetzt ist die Minute, die Stunde
Jetzt ist dann wenn Du erwachst
Jetzt ist der Mai der alles schöner macht

Das Jetzt ist die bewusste Zeit
Das Jetzt von eben ist Vergangenheit
Jetzt ist einfach immer da
Eins folgt aufs nächste
Wie kurz es auch sein mag

Was wär die Welt

Du bist die, die immer abseits steht
In einer großen Runde untergeht
Du weißt oft nicht was richtig ist
Und manchmal nicht, ob du hier richtig bist

Du bist der, der zweifelt an der Welt
Weil das was wichtig ist, da draußen gar nicht zählt
Du bist der, der immerzu versucht
Ein besserer Mensch zu sein
Doch es ist nie genug

Doch was wär die Welt ohne die
Die nicht mit dem Strom in eine Richtung gehn
Was wär die Welt ohne die
Die Dinge mit anderen Augen sehn

Sie sehen was in der Masse untergeht
Und lesen was zwischen den Zeilen steht
Sie hören den Unterton in einem leisen Lied
Und fühlen das was man nicht sieht

Du bist die, die sich verstecken will
Weil sie zur falschen Zeit das Falsche fühlt
Das was du von dir gibst
Ist für die anderen nichts wert
Und du weißt, hier läuft irgendwas verkehrt

Doch was wär die Welt ohne die
Die nicht mit dem Strom in eine Richtung gehn
Was wär die Welt ohne die
Die Dinge mit anderen Augen sehn

Wir sehen was in der Masse untergeht
Und lesen was zwischen den Zeilen steht
Wir hören den Unterton in einem leisen Lied
Und fühlen das was man nicht sieht

Wir folgen nicht dem Strom
Und wir bleiben auch nicht stehen
Wir legen eigene Spuren
Und wer ein Herz hat, kann sie sehen
Folge nicht dem Strom
Leg Deine eigene Spur
Wer fühlt der wird sie sehen

Doch was wär die Welt ohne die
Die nicht mit dem Strom in eine Richtung gehn
Was wär die Welt ohne die
Die Dinge mit anderen Augen sehn

Wir sehen was in der Masse untergeht
Und lesen was zwischen den Zeilen steht
Wir hören den Unterton in einem leisen Lied
Und fühlen das was man nicht sieht

Mit Dir

Seit ich Dich getroffen hab
Verschwindet die Vergangenheit
Das was war gilt nicht mehr
Nur Du und ich und die neue Zeit

Seit Du an meiner Seite bist
Hab ich mein Leben aufgeräumt
Durch Deinen Kuss bin ich erwacht
Hab mehr erlebt als je geträumt

Alles ist schön mit Dir
So schön lebendig mit Dir
Unglaublich schön denn wir
Sind ich und Du und wir sind wir

Alles ist anders mit Dir
Einfach ganz anders mit Dir
Es ist so einfach mit Dir
Und ich bin einfach mit Dir

Es ist besonders mit Dir
Besonders wertvoll mit Dir
Was mir besonders gefällt
Ich bin mit Dir mehr denn je bei mir

Seitdem Du bei mir bist
Hab ich nur ein Gesicht
Lerne wieder ich zu sein
Denn genau so liebst Du mich

Seit wir zusammen sind
Ist es so leicht zu zweit zu sein
Irgendwie sind wir eins
Und stehen doch auf eigenen Beinen

Alles ist schön mit Dir…

Und manchmal denk ich drüber nach
Wie´s mal war, ohne Dich
Das ist so besonders
Denn ich erinnere mich nicht

Alles ist schön mit Dir…

Der tiefere Sinn

Gefall ich mir heut oder gefall ich mir nicht
Ist es mein Ego oder mein Herz, was da spricht
Was soll´s, ich geh einfach raus
Mach mir nichts und mach was draus
Und suche nach dem tieferen Sinn
Warum ich wohl geboren bin

Für die Welt bin ich irgendwer
Für irgendwen bin ich die ganze Welt
Und wir sind hier um zu leben
Das ist es was zählt

Für die Welt bist du irgendwer
Für irgendwen bist du die ganze Welt
Und wir sind hier um zu lieben
Nur das zählt

Bin ich wohl wichtig oder bin ich es nicht
Gibt es ein Leben danach oder gibt es das nicht
Alle suchen nach dem tieferen Sinn
Und ich mittendrin
Ich suche nach dem Sinn
Warum ich wohl geboren bin

Für die Welt bin ich irgendwer..

Wer bin ich, bin ich wichtig
Wozu, wann und wohin
Hey was ist der tiefere Sinn

Für die Welt bin ich irgendwer…

Nur 3 Akkorde

Nur 3 Akkorde und die Wahrheit
Simpel und ungeschönt, ganz ohne Eitelkeit
Gedanken und Emotionen
Die mich bewegen und in mir wohnen

Sie wollen raus, raus, raus
Um da draußen groß zu werden

Sie wollen klingen und ich will singen
Um gehört zu werden

Und wenn nur einer von Euch spürt
Was ich fühle wenn ich sing

Wenn ich nur einem anderen Wesen
Mit meinen Liedern Klarheit bring

Wenn es nur einen, nur einen von Euch berührt              
War jedes Wort und jeder Ton
Jeden Schritt, jedes Erlebnis wert

Drei Harmonien und ein Gefühl
Ohne Absicht, ohne Ziel
Meine Träume, Erinnerungen
Darüber hab ich oft gesungen

Sie müssen raus, raus, raus
Denn ich will Clara werden

Sie sollen klingen und ich will singen
Um von Euch gehört zu werden


Und wenn nur einer von Euch spürt
Was ich fühle wenn ich sing

Wenn ich nur einer anderen Seele
Mit meinen Liedern Hoffnung bring

Wenn es nur einen, nur einen von Euch berührt
War jedes Wort und jeder Ton,
Jeden Kummer, jede Sehnsucht wert

Die beste Muse ist ein verletztes Herz
Der schönste Song erzählt meist von tiefem Schmerz

Und der will raus, raus, raus
Um geteilt zu werden

Alles soll klingen und ich will singen
Um geheilt zu werden


Und wenn nur einer von Euch spürt
Was ich fühle wenn ich sing´

Wenn ich nur einem anderen Wesen
Mit meinen Liedern Liebe bring


Wenn es nur einen, nur einen von Euch berührt

War jedes Wort und jeder Ton
Jeden noch so kleinen Fehler wert

Momente im Leben

Es gibt schwarze Tage, wo ich gern Schwarz trage
Dann bin ich unsichtbar und dunkel wie die Nacht
Es beschleicht mich ein Gefühl
Das ich gar nicht fühlen will
Keine Ahnung, was es mit mir macht

Ich weiß, bald geht die Sonne auf
Und dann nimmt das bunte Leben seinen Lauf
Dann werd ich wieder lachen, schöne Dinge machen
Und bis dahin heb ich sie einfach auf

Es gibt Momente im Leben
Da hat man nichts zu geben

Man hat alles satt und will alleine sein
Es gibt die Sonne und den Regen
In beidem tanzt das Leben

Und Deine Seele stellt sich ungeplant drauf ein

Es gibt Momente im Leben
Die können Dir nichts geben

Man hat alles satt und will alleine sein
Es gibt die Sonne und den Regen
In beidem tanzt das Leben

Und heut stell ich mich auf Regen ein

Heut ist ein grauer Tag, wo ich gern Grau trag
Ich bin unscheinbar und mausegrau
Ich beobachte ganz still was die Welt mir sagen will
Doch ehrlich, ich werd daraus nicht schlau

Ich wünsche mir bald reißt der Himmel auf
Und dann nimmt das bunte Leben seinen Lauf
Ja dann werd ich wieder lachen
All die schönen Dinge machen
Und bis dahin heb ich sie einfach auf

Es gibt Momente im Leben…

Es gibt helle Tage, egal was ich trage
Alle Farben reflektieren, was ich fühl
Ich bin einfach wie bin und bin mittendrin
Das Leben ist ein Kinderspiel

Und auf einmal reißt der Himmel auf
Und das bunte Leben nimmt seinen Lauf
Ich kann wieder lachen
Ganz verrückte Dinge machen
Die Erinnerung daran die heb ich auf

Es gibt Momente im Leben
Da kann man so viel geben

Und man hat es satt, allein zu sein
Es gibt die Sonne und den Regen
In beidem tanzt das Leben
Deine Seele stellt sich ungeplant drauf ein

Es gibt Momente im Leben
Die können Dir was geben

Und man will nicht mehr alleine sein
Es gibt die Sonne und den Regen
Dazwischen tanzt das Leben

Und heut stell ich mich auf Sonne ein

Leise leise

Leise leise, ich muss schlafen
Ich war schon viel zu lange wach
Hab viel zu oft und viel zu radikal
Die Nacht zum Tag gemacht

Hatte Angst was zu verpassen
In den Clubs und auf den Straßen
Jetzt ist der Akku leer
Mich interessiert nichts mehr

Will nichts mehr wollen und nichts mehr tun
Will mich einfach nur noch ausruhn
Ich muss zurück zu mir

Will nichts mehr müssen nur noch sein
Mehr fällt mir dazu nicht ein
Ich bleib jetzt einfach hier

Leise leise, ich will träumen
Mach mich bloß nicht wieder wach
Ich hab mich gerade auf den Weg
In eine andere Welt gemacht

Und ich hab Angst sie nicht zu finden
Denn die Bilder sie verschwinden
In der lauten Wirklichkeit
Ich glaub ich bin so weit

Will nichts wollen und nichts mehr tun
Will mich einfach nur noch ausruhn
Ich will zurück zu mir

Will nichts müssen nur noch sein
Mehr fällt mir dazu nicht ein
Ich bleib jetzt einfach hier

Darf nichts wollen und gar nichts tun
Will mich einfach nur ausruhn
Ich komm zurück zu mir
Gar nichts müssen nur sein
Mehr fällt mir nicht ein
Ich bin einfach hier

Schwerelosigkeit

Du bist den ganzen Tag beschäftigt
Das Grau des Alltags einzufärben
Du hast Angst vor der Zukunft
Vor Verlusten und vorm Sterben

Die Schultern tragen alles
Und wir stemmen immer mehr
Wollen mehr wissen, können, haben
Und geben nichts mehr davon her

Ich wünsch mir Schwerelosigkeit
In dieser schwer gewordenen Zeit
Ich wünsch mir mehr von der Kraft
die mein Leben leichter macht

Schwerelosigkeit in dieser harten Zeit
Die Last des Lebens hat mich schwer wie Blei gemacht
Ich suche Leichtigkeit denn all die Schwerstarbeit
Und das was man so schafft hat nichts gebracht

Du zweifelst an dir selbst
Weil nichts wirklich funktioniert
Weil deine Sucht nach Sicherheit
Deinen Tagesplan regiert

Wir sind immerzu auf Achse
Halten aufrecht was uns quält
Denn der Kopf weiß alles besser
Nur das Herz weiß was fehlt

Ich wünsch mir Schwerelosigkeit…

Was passiert wenn Du alles
was du hast und bist verlierst
es könnte sein, dass du das Blei
aus deinem Lebensplan radierst

Ich will Schwerelosigkeit…

Einfach sein

Träum dich davon… von… von…
Mach die Augen einfach zu
Träum dich davon
Für den Moment, für eine Stunde, einen Tag

Träum dich weg weg weg
In eine andere Welt
Egal wohin
Hör einfach was dein Herz dir sagt

Einfach sein, es kann so einfach sein
Wenn wir bei uns sind, wenn wir einfach sind
Ohne all das was wir wollen und was wir sollen
Ich lass alles sein und werde schwerelos

Einfach sein, ich will einfach sein
Es macht so viel Sinn, wenn ich einfach bin
Ich bin wie ich bin und geb mich meinen Träumen hin
Ich werd´ die Schwere los

Lass alles los los los
Und wenn Du weinen musst, dann wein
Und wenn du still sein willst, sei einfach stil

Lass alles sein sein sein
Und wenn es Dich zum Lach bringt, dann lach
Lass es raus
Tu was Dein Herz gerade will

Einfach sein, es kann so einfach sein….

Was ist schon Zeit

Es ist so lange her
Und manchmal träum ich von dir
Dann ist´s so als wärst du noch da
Als wär nie was passiert

Ich kann mir viel erzählen
Alles gut, ich bin drüber weg
Und zu fragen hat eh keinen Zweck
Hab´s nur noch nicht kapiert

Was ist schon Zeit, wenn man fühlt
Wozu einen Grund Wenn er keine Rolle spielt
Wo führt mich das noch hin
Was macht überhaupt Sinn

Und was bedeutet Glück, wenn es Dich
Nicht mehr gibt für mich
Was bedeutet Glück, wenn es Dich
Nicht mehr gibt für mich

Es ist nie lange her
Ich zähl die Tage nicht mehr
Damals – heute – egal
Für mich läuft alles verkehrt

Ich mach mir nichts vor
Nichts ist nur Vergangenheit
Denn die Erinnerung bleibt
Für ewig und mehr

Was ist schon Zeit …

Ein Kapitel für sich

Manche Menschen leben allein
Manche nicht
Sie heiraten, kriegen ein Kind
Oder auch nicht

Der eine reist um die Welt
Der andere baut ein Haus
Einer verdient mehr als genug
Der andre ist ´ne Kirchenmaus

Doch am Ende blüht allen das Gleiche
Wir müssen irgendwann gehn
Ob Himmel oder Hölle
Werden wir dann sehn
Am Ende bist du
Ob erfolgreich oder nicht
Wahrscheinlich allein und ein Kapitel für sich

Manche Kindheit war traumhaft
Manche ein Spießrutenlauf
Einer ist immer dagegen
Und ein anderer nimmt alles in Kauf
Der Eine macht Karriere
Ein anderer sitzt zu Haus
Manche tun´s gern im Freien
Und andere zu Haus auf der Couch

Und am Ende blüht allen das Gleiche…

Irgendwann ist jeder mal dran
Und so lang lebt jedermann
So gut er´s eben kann

Denn am Ende blüht allen das Gleiche…

Bring die Liebe mit

Komm zu Besuch und bring die Liebe mit
Mehr brauchen wir heut nicht
Wir machen einfach was wir wollen
Ohne Regeln ohne Pflicht

Komm zu Besuch und bring die Liebe mit
Alles andere bleibt zu Haus
Wir machen heut nur was sich gut an anfühlt
Und lassen alles andere aus

Komm zu Besuch und bring die Liebe mit
Wir brauchen keinen Plan
Egal wohin wir mit ihr gehen
Wir kommen immer bei uns an

Wir machen uns frei, ganz frei, von allem was uns stört
Schalten aus was uns müde macht, schalten ab was uns nervt

Wir lassen los, ganz los, was uns nicht weiter bringt
Und hören nur den Sound, der in uns klingt

Komm zu Besuch und bring die Liebe mit…

Wir legen ab, ganz ab, was uns hindert, was uns schwächt
Richten uns auf, ganz auf und werden unserm´ Herz gerecht

Wir lassen raus, ganz raus, was uns wütend macht
Wir werden schwerelos und tanzen durch die Nacht

Komm zu Besuch und bring die Liebe mit…

Wir wimmeln ab, schnell ab, was uns grad nicht passt
Und nur wer Liebe im Gepäck hat, ist heute unser Gast

Komm zu Besuch und bring die Liebe mit…

Geile Zeit

Ich leg ´ne Platte auf, der alten Zeiten wegen
Ich will das Gefühl von damals nochmal erleben
Es knistert und es knackt, ich bin elektrisiert
Irgendwas in mir erwacht und rebelliert

War das nicht ´ne geile Zeit, so unbeschwert und frei
Wir waren immer unterwegs, haben jeden Tag gelebt
Kein Weg war uns zu weit

Wir spielten jede Möglichkeit
War‘n zu jedem Scheiß bereit
Nichts hat uns Grenzen gesetzt
Wir haben durchgemacht, nicht an morgen gedacht
Wir waren einfach immer „Jetzt“

Ich mach mir ´n Mix Tape, der alten Zeiten wegen
Hör mich zurück, schau auf mein Leben
Jeder Sound ist verknüpft mit ´ner Erinnerung
Manchmal fühl ich mich steinalt
Und manchmal wieder jung

War das nicht ´ne geile Zeit …

Ich leg ´ne Platte auf, der neuen Zeiten wegen
Die klingt mit ´nem neuen Sound auf neuen Wegen
Der Spirit meiner Jugend ist der Motor der mich treibt
Damit am Ende mehr als stumpfes Dasein übrig bleibt

Ist das nicht ´ne geile Zeit, so losgelöst und frei
Wir sind wieder unterwegs, jeder Tag wird ausgelebt
Kein Weg ist uns zu weit

Wir spielen jede Möglichkeit,
Sind zu jedem Scheiß bereit
Nichts was uns Grenzen setzt
Es wird durchgemacht, nicht an morgen gedacht
Wir sind einfach immer „Jetzt“

Neue Zeichen sind gesetzt
Unser Leben fetzt
Denn wir leben „Jetzt“

Reservierung: erforderlich unter kontakt@clara-werden.de oder 0174-4044448

Infos:               https://www.instagram.com/corina.urban_/

Auf das Leben

Auf das Leben, die Liebe, auf Dich und auf mich
Auf das was wir fühlen, das gemeinsame Glück
´N besseren Grund zu feiern gibt es nicht

Alle sind sie da, wie wunderbar
Das wird ein Fest, das man nie vergisst
Wir sagen ja, ganz einfach ja
Jetzt und hier und dann feiern wir

Das Leben, die Liebe, Dich und mich
Du liebst mich, ich lieb´ Dich
´N andern Grund zu feiern brauchen wir nicht

Auf das Leben, die Liebe, auf Dich und auf mich
Auf das was wir fühlen, das gemeinsame Glück
´N besseren Grund zu feiern gibt es nicht

Und wieder wird mir klar, wie wunderbar
Das Leben ist, wenn Du bei mir bist
Ja Du bist da und bist mir nah
Ich danke Dir dafür und deshalb feiern wir

Das Leben, die Liebe, Dich und mich…

Wir erkennen das Glück in diesem Augenblick
Wir wünschen uns was
Und erheben das Glas

Auf das Leben, die Liebe, Dich und mich…

Auf das Leben, die Liebe, auf Dich und auf mich
Auf das was Du fühlst
Und das was Du willst
Auf Gesundheit und Glück
Den kostbaren Augenblick
Mehr Gründe zu feiern gibt es nicht

Tja Leute, das ist es… mein Album Jetzt… und ich bin so glücklich damit, ich kann es gar nicht beschreiben.

Ich mag einfach alles… die Songs, die Sounds, die Fotos, die Botschaft… Das alles ist Clara… als jeh zuvor.

Ich liebe es einfach…

Und noch etwas an diesem Album ist irgendwie wundervoll. Es war so gar nicht geplant. Es hat sich dahin entwickelt, weil ich zu einem ganz großen Teil meinem Gefühl gefolgt bin. Das fing bei der Titelauswahl an, ging dahin dass erste Ideen auch einfach mal verworfen wurden und ganz neue entstehen konnten. Ich hab einen ganz wichtigen Part, das Arrangieren in die Hände von Rico gelegt, hab einfach vertraut, dass er mit seinem Können und seiner Kreativität den Part übernimmt, den ich nicht bedienen kann und bin so belohnt worden.

Ich bin gerade so dankbar dafür und auch für das Feedback bei meinen Konzerten die ich bisher gespielt habe. Es ist unglaublich was da an Aufmerksamkeit und an Wertschätzung zu mir zurückkommt.

Wenn Ihr Lust habt, dann lade ich Euch zu genau so einem Konzert in unsere Galerie Bühne ein. Es ist ein kleiner intimer Rahmen in dem jedoch ganz viel Raum für persönliche Geschichten zu den Songs ist und für einen persönlichen Austausch.

Es gibt nur ein Medium das momentan noch mehr von mir erzählt als diese Konzerte und das Album und das ist mein Blog. Wenn Ihr wollt, dann schaut vorbei auf www.clara-blog.de ! Tauscht mit mir Gedanken aus.. und werdet mit mir ein Stückchen Clara… So, jetzt hab ich genug geredet und geschwärmt, hier gibt’s noch einen letzten Song für Euch. Und dann hoffe ich, wir sehen uns bei einem der nächsten Konzerte. Bis dann…

Texte aus dem Album “So sieht´s aus”

Aber was nun

So viele Konflikte und eine Krise
Die Welt ist außer sich
Woher sie kommt, was sie uns bringt –
Die meisten tun so, aber wissen´s nicht
Jeder will Recht haben
Denn im Recht sein ist die bessere Position
Was am Ende wirklich passiert wird man seh´n
Betrachtet dann neu die Situation

Aber was nun, was nun – was sollen wir tun

All unsere Wahrheiten teilen sich auf
In Fakten, Fakes und Meinungen
Verpuppen und entwickeln sich
In Verschwörungstheorien und Prophezeiungen
Die Einen machen Panik
Die Andern reden alles schön
Und was ist falsch oder richtig
Wenn wir immer nur ein Teil vom Ganzen sehn

Aber was nun, was nun, was sollen wir tun
All die Wut und das Sich wehren
Halten das was kommt nicht auf
Und wir können uns entscheiden
Gehen wir da durch oder geben wir auf
Das Gefühl von Angst und Ohnmacht
Hält uns gefangen und klein
Und dieses Ding namens Liebe
Könnte jetzt ein Helfer sein

Katastrophal für die Einen
Für andere ein Neubeginn
Wir können verlieren oder gewinnen
Veränderung macht Angst und Sinn
Viele machen mit, halten Regeln ein
Andere halten gegen
Das ist wohl normal
Für und Wider hat es immer schon gegeben

Aber was nun, was nun – was sollen wir tun

Manche Dinge sind wie sie eben sind
Manche können wir bewegen
Herausfinden wo man wirken kann
Das nenn ich leben
Viele von uns werden immer mehr bewusst
Mit dem Leben und der Welt
Weil sie ihre Wahrheit finden
und auf die Erde bringen was hier gerade fehlt

Aber was nun, was nun, was sollen wir tun…

AIrgendwas trägt mich
Hält davon ab, mich der Angst hinzugeben
Bringt mich dazu an das Gute zu glauben
Das Jetzt zu leben
In jedem Moment will ich neu erfühlen
Was ich tu und von mir geb
Will bewusst entscheiden
Wie ich jedes Hoch und jede Krise leb

Also Frag nicht danach was die Anderen tun
Frag dich selbst was du machen willst
Dass diese Welt eine bessere wird
Und auch Du Dich wieder besser fühlst
Die Geschichte zeigt
Dass es immer wieder weiter geht
Und bewusster wenn der Mensch
Einer Krise gegenüber steht

Aber was nun, was nun, was sollen wir tun…

Solange wir nicht wissen was kommt
Wer da ein Spiel mit uns treibt
Ist weitergeh´n mit dem Herzen voran
Eine Option die uns bleibt

Anders sein

Ich bin anders als du
Du bist anders als sie
Er ist anders als ich
Warum muss man darüber diskutier´n

Ob dunkle oder helle Haut, ist mir egal
Jeder Mensch in meiner Welt ist erste Wahl
Ich bin wie ich bin – Du bist wie Du bist
Alles ist richtig genau so wie es ist

Wir sind mehr – leben queer
Nicht nach der Norm und nicht binär
Wir sind mehr – lieben queer
Nicht nach der Norm und nicht binär

Anders sein – Lass uns anders sein
Ich lass mich drauf ein seltsam zu sein
Anders ist gut – Anders ist bunt
Verrückt, real, natürlich und gesund

Ich will anders sein – lass uns anders sein
Lass dich drauf ein besonders zu sein
Anders ist echt – Anders macht Sinn
Anders ist bedeutend und selbstbestimmt

Homo oder hetero – pan oder bi
Egal wen oder wie, Hauptsache man liebt
Ich bin wie ich bin, Du bist wie Du bist
Und es ist perfekt -hey – wenn Du glücklich bist

Wir sind mehr – leben queer
Nicht nach der Norm und nicht binär
Wir sind mehr – lieben queer
Nicht nach der Norm und nicht binär

Anders sein – Lass uns anders sein…

Wie Du auch bist – Was es auch ist
Du bist einfach Du und Du gehörst dazu
Wer Du auch bist – Was auch anders ist
was du auch fühlst – Ich lieb dich wie du bist

Anders sein – Lass uns anders sein…

Anders als du – Anders als er – anders als ich
Warum muss man darüber diskutier´n

Bedingungslos

Du passt zu mir und ich weiß was ich für Dich fühl
Und das nicht weil Du bist wie ich Dich haben will
Du siehst gut aus, doch das ist nicht wichtig
Es spielt keine Rolle und wär auch nicht richtig

Ich begreif Dein Wesen, ich kann Dich sehn,
kann mit Dir reden, Dich zum Großteil verstehn
Ich seh drüber weg baust Du auch mal Mist
Bin tolerant auch wenn´s mal nicht so prickelnd ist

Und das alles fällt mir bei dir ganz leicht
Weil mein Herz bis in Deine Seele reicht
Meine Liebe zu dir ist so groß
Ich liebe dich bedingungslos

Kein wenn dann so – egal wie – egal wo
Ich steh zu dir, vertrau und akzeptier
Was du auch machst und wenn du lachst
Lach ich mit Dir

Pass ich zu mir und weiß ich was ich für mich fühl
Frag ich mich, denn ich bin nicht

Wie ich mich haben will
Seh ich gut aus, mmh… das ist mir wichtig
Ja es spielt ne Rolle, was ist daran nicht richtig

Ich kenne mich und will mich anders sehn
Will mehr können, mehr wissen und verstehn
Ich verzeih mir oft nicht meinen eigenen Mist
Lehne an mir ab was nicht vollkommen ist

Ich mach´s mir mit mir nicht leicht
Ja weil das was ich bin mir ganz oft nicht reicht
Meine Liebe zu mir ist nicht groß
Ich lieb mich nicht wie dich – bedingungslos

So viel wenn dann so – egal wie – egal wo
Ich zweifel an mir, verteufel und kritisier
was ich auch tu nie ist es genug
ich steh nicht zu mir

Was ich an Dir mag, warum mag ich´s nicht an mir
Warum mach ich diesen Unterschied
Zwischen mir und Dir
Wie echt ist meine Liebe und wie ungerecht bin ich
Wenn ich mich selbst nicht mal so lieben kann
Wie Dich

Kein wenn dann so – egal wie – egal wo
Ich steh zu dir, vertrau und akzeptier
Was du auch machst und wenn du lachst
Lach ich mit Dir

Kein Wenn dann so – Egal wie – egal wo
Ich steh zu mir, vertrau und akzeptier
Was ich auch mach und wenn ich lach
Lach ich in mir

Freiheit für die Weiblichkeit

Freiheit für die Weiblichkeit
Die Kurven und die Ecken
Für alles das was wir so oft
Verhüllen und verstecken

Hör auf Dich ständig zu bemängeln
Zu zügeln und zu gängeln
S´ ist wichtig dass Du siehst
Wer Du in Deinem Innern bist
Schönheit Ansichtssache ist
Du in falschen Spiegeln liest

Lass die Fehlersucher stehn – Kritiker links liegen
Dich nicht nach der Vorstellung anderer verbiegen
Du bist perfekt so wie Du bist
Ich denk dass alles andere Zeitverschwendung ist

Freiheit für die Weiblichkeit
Die Kurven und die Ecken

Für alles das was wir so oft
Verhüllen und verstecken
Ein Hoch aufs Wohlgefühl auf die Natürlichkeit
Auf die nicht der Norm gerechten
I
ndividuellen Schönheit

Boops raus – Bewusstsein ein
Bauch locker – einfach sein

All die Pölsterchen und Dellen
All die kritisierten Stellen

Lass sie in Frieden mit dir sein

Egal wie andere Dich sehn – zu Deinen Maßen stehn
Fühl Dich wohl in Deiner Haut
Ein Freund ist der der nicht diktiert
Wertet und diskriminiert
Der in Deine Seele schaut

Folg Deiner Intuition, Deiner wirklichen Natur
Komm Deiner wahren Größe
Deinem Wesen auf die Spur
Du bist perfekt so wie Du bist
Ich denk dass alles andere Zeitverschwendung ist

Freiheit für die Weiblichkeit…

Gerüchteküche

In der Gerüchteküche brodelt´s
Die ganze Nachbarschaft ist heiß
Weil jeder irgendwas behauptet
Und doch überhaupt nichts weiß

Hast Du schon gehört
Ja Dings hat´s mir erzählt
Mein Gott was für´n Drama
Das hat gerade noch gefehlt

Und der Dingens von da drüben
Na Mensch der traut sich was
Ich dachte der wär nett
Das hätt ich nie von dem gedacht

Ein bisschen was erahnt
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei,

Doch wenn man sich mal reinfühlt
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Phantasien sind klar,
Die Tatsachen nicht ganz

Und so bekommt die Story
N
en riesen Rattenschwanz
Die Phantasien sind klar
Die Tatsachen nicht ganz

Und die Story kriegt
Nen riesen Rattenschwanz

Wir mutmaßen und glauben
Und schrauben daran rum
Und merken nicht mal wir
Verkaufen uns nur selbst für dumm
Sag mal hast Du das gewusst
Nee, doch ich habs mir fast gedacht
Dem ist doch anzusehen
Dass der solche Sachen macht
Ja und hast Du´s mitbekommen
Die von oben zieht jetzt aus
Wegen der Sache neulich
Davon tratscht das ganze Haus

Ein bisschen was gehört
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei

Doch wenn man sich mal reinfühlt
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Tatsachen sind harmlos
Die Phantasien nicht ganz

Tja der Buschfunk funktioniert
Eben schon seit Kaiser Franz

Die Tatsachen sind harmlos
Die Phantasien nicht ganz

Und der Buschfunk funktioniert
Seit Kaiser Franz

Informationspolitik auf recht fraglichem Niveau
Von Narren eingerührt wird das Gerücht zur Show
Sie tragen es ins Dorf oder posten es im Netz
Gleich werden noch mehr Narren darauf angesetzt
Wo eigene Stories fehlen
Die dem Dasein Würze geben
Sorgen Gerüchtesnacks
Für ein erfülltes Leben

Ein bisschen was gehört
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei,

Doch wenn man sich mal reinfühl
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Tatsachen sind leider oft ohne Relevanz
Und Objektivität hat meistens keine Chance
Die Tatsachen sind leider oft ohne Relevanz
Und Objektivität hat keine Chance

Ein bisschen was erahnt
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei,

Doch wenn man sich mal reinfühlt
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Phantasie der Leute
Macht mir manchmal Angst

Denn die ist etwas was Du
Nicht kontrollieren kannst.

Ja die Phantasie macht mir manchmal Angst
Weil Du sie nicht kontrollieren kannst

Grenzen

Es gibt Grenzen das weißt Du
Ich weiß es auch
Oder sollen wir das nur glauben
Wer macht sie und wozu sind sie da
Sollen sie die Freiheit beschützen
Oder werden sie uns diese rauben

Sie sind so gut diktiert und so ungenau
Sie stören und sie sind wichtig
Sie werden gesetzt und verletzt
Was ist am Ende richtig

Wir schaffen sie um zu unterscheiden
Entscheidungen zu treffen
Wir nutzen sie, wir definieren sie
Um uns daran zu messen

Wir sprengen und schaffen sie jeden Tag neu
Manchmal fliegen die Fetzen
Wir verteidigen sie, reißen sie ein
Um sie dann wieder zu ersetzen

Grenzen – ja nur durch Grenzen
Ist etwas das was es ist

Durch Grenzerfahrungen wirst Du wer Du bist
Grenzen sind gut – Grenzen sind schlecht
Sie sind was der Mensch daraus macht
Gute Grenzen erleichtern das Leben
Und schlechte sind hungrig nach Macht

Wir verschieben und erweitern sie
Je nach Wetterlage
Wir lieben und wir hassen sie
Ohne geht´s nicht keine Frage

Wir grenzen ein oder aus
Bewusst oder unbewusst
Und das Ego macht jede Begrenzung mit
Bis es aufgeben muss

Sie sichern uns – machen uns scheu
Je nachdem was sie uns versprechen
Sie kontrollieren und manipulieren
Manch einer wird sich dafür rächen

Grenzen – ja nur durch Grenzen …

Sie trennen und markieren
Bewachen die Zivilisation
Sie individualisieren denn
Abgrenzung schafft Position

Sind Statussymbol oder Privileg
Für den der´s sich leisten kann
Einschränkung und Schikane
Für den kleinen Mann

Sie stiften Krieg und Frieden zugleich
Sind ein Machtinstrument
Und ein Buch mit sieben Siegeln
Für den der keine kennt

Wo ist die Grenze für all diese Grenzen
Kann mich nicht abgrenzen davon
so viel Freiheit wie möglich
Und Grenzen wie nötig

ja so wenig wie möglich
Auf die Balance kommt es an

Ja nur durch Grenzen ist etwas das was es ist
Durch Grenzerfahrungen wirst Du wer Du bist

Grenzen schaffen Neugier
W
eil´s dahinter weitergeht
Ob Du sie akzeptierst oder ignorierst
Hängt davon ab wo Du stehst

Sie sind immer eine Frage der Sicht
Wie sieht´s aus – find´s heraus
Was grenzt Dich ein und was nicht

Sind sie gut – oder schlecht
Das was der Mensch daraus macht
Gute Grenzen erleichtern das Leben
Schlechte sind hungrig nach Macht

Mensch ärger Dich nicht

Ärger ist eine negative emotionale Reaktion
Auf eine unangenehme, unerwünschte Situation
Es gibt viele Möglichkeiten sich zu ärgern
und Dinge die nicht laufen zu erörtern
Ärgerlich wenns am Ende nichts bringt
Und Lösungspotential in Deinem Ärger ertrinkt

Er ist ein individueller Mix aus Angst und Wut
In manchen Fällen ist er ausnahmsweise gut
Wenn er hilft ins Handeln zu kommen
Die Grenzen zur Resignation sind verschwommen
Ich checke meinen Tag – wie oft ärger ich mich
Und sag zu mir selbst – Mensch ärger Dich nicht

Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht
Komm wir spielen wie früher
Mensch ärger Dich nicht
Auch wenn´s damals lustiger war
War ein Spiel, nicht das Leben ganz klar
Ich kann nur sagen aus meiner Sicht
Lohnt sich ärgern einfach nicht
Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht
Ich tu mal so als gäb´s den Ärger nicht

Irgendjemand macht oder sagt was
Uund das ärgert dich
Doch wer sich über andere ärger
Der ist nicht bei sich
Irgendein Groll wartet immer irgendwo
Sei´s das Geld, die Politik, der Chef im Büro
Man wird sich doch mal ärgern dürfen
Ist eine Sicht
Mein Tipp an dieser Stelle
Mensch ärger Dich nicht

Du ärgerst Dich über Dich selbst
Ja das kenne ich auch
Ich find ja das ist ein Ärger
Den kein Mensch braucht
Das Gute wenn was schief gelaufen ist
S´Passiert Dir so nicht mehr
Weil du jetzt klüger bist
Schade um die Zeit die dabei verloren geht
Wenn Deine Welt sich nur um Deinen Ärger dreht

Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht

Dass es immer mal Probleme gibt
Muss man akzeptiern
Doch ob du dich ärgern lässt
Liegt ganz bei Dir
Ich probier den Ärger in den Wind zu schießen
Doch lieber will ich Frieden mit ihm schließen
Denn ich beobachte beim Ärgern
Sschon länger ganz konkret
Dass mir meine Kreativität verloren geht

Auf Dauer wär das doch echt ziemlich ärgerlich
Drum spiele ich jeden Tag: Mensch ärger Dich nicht

Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht…

Es versaut Dir nur kostbare Zeit
Ändert nicht die Gegebenheit
Und wenns doch passiert, jemand ärgert Dich
Erinner´ Dich ärgern lohnt sich nicht
Ärgern ist doof – Warum ärgerst Du Dich
Komm wir spielen Mensch ärger Dich nicht –
Mensch ärger Dich nicht

Menschen

Ich liebe Menschen doch manchmal etwas weniger
Wenn sie korrupt oder intolerant sind
Ja ich mag Menschen grundsätzlich schon sehr gern
Auch wenn der Mensch echt viel verkehrt macht wie ich find

Ich liebe Menschen auch manchmal intensiver
Besonders dann wenn sie auf meiner Welle schwimmen
Ich umgeb mich gern mit denen, die sich gut und gern verstehen
Nicht verurteilen und bewerten was wir tun – wer wir sind

Trotz der Dinge, die der Mensch sich rausnimmt,
Die er tut, die er sagt, versucht und verkackt
Ist er liebenswert in meinen Augen
Dass ein Tunichtgut sich auch ändern kann
Dass er lernt, weiser wird, vielleicht irgendwann
Daran will ich glauben

Ja er lügt und er hetzt, missbraucht und verletzt
S´ gibt so viel was er wirklich nicht gut kann
Doch beim Sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ich liebe Menschen, auch wenn es manchmal schwerfällt
Weil sie vergessen was es heißt menschlich zu sein
Wir können fühlen, wir können denken doch ich hab meine Bedenken
Zu viele setzen das nicht richtig ein

Ich liebe Menschen – besonders wenn sie lieb
Und respektvoll miteinander sind
Wenn nicht bin ich geduldig, weil es ganz und gar nicht
Leicht ist achtsam zu sein – wie ich find

Er benutzt und verschmutzt, macht so vieles kaputt
Was man nie wieder reparieren kann
Doch beim Sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ich liebe Menschen – auch wenn ich einen treffe
Der es scheinbar nicht gut mit mir meint
Ich stell mir vor was er fühlt wenn er hier den Schurken spielt
Ob im Innern vielleicht seine Seele weint

Ich liebe Menschen – ich weiß genau warum
Mich fasziniert wenn sie besonders eigenartig sind
Wunderlich und seltsam, ungewöhnlich wirksam
Einfach merk – und liebenswürdig wie ich find

Trotz der Dinge, die der Mensch sich rausnimmt,
Die er tut, die er sagt, versucht und verkackt
Ist er liebenswert in meinen Augen

Dass ein Tunichtgut sich auch ändern kann
Dass er lernt – weiser wird vielleicht irgendwann
Daran will ich glauben

Er produziert, ignoriert, gewinnt und verliert
S´ gibt viel was man ihm vorwerfen kann
Doch beim sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ja beim Annehmen statt abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ja beim Annehmen statt abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Subtile Kriege

Wir sind ein gesegnetes Land
Eins der reichsten von allen
Und Du meinst wir leben in Frieden
Weil hier keine Bomben fallen

Krieg sind nicht nur rollende Panzer
Deckung im Schützengraben
Krieg ist nicht nur die Waffe die wir
Auf andere gerichtet haben

Da ist der subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Ausgrenzung, Vorurteil, Ablehnung, Neid
Intoleranz und Respektlosigkeit
Manipulation und Lüge
All das sind subtile Kriege

Du führst Krieg wenn Du andere verurteilst
Auf Land und Grund Anspruch erhebst
Wenn Du ein Leben mit falschen Werten
Gegen das was Dein Herz dir sagt lebst

Es ist Krieg wenn man andere Erdenbewohner
Benutzt und der Freiheit beraubt
Und bis wir den Wert dieser Welt nicht erkennen
Hört dieser Krieg auch nicht auf

Das ist der subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Ausbeutung, Mobbing und Unehrlichkeit,
Korruption und Gefühllosigkeit
Druck, Gier und Intrige
auch das sind subtile Kriege

Mißbrauch, Egoismus und Boshaftigkeit
verbale Gewalt und Maßlosigkeit
Zwang und erkaufte Liebe
alles subtile Kriege

Wir leben ständig im Krieg mit uns selbst
Den Eltern, der Vergangenheit
Dem inneren Schweinehund, all den Gefühlen
Der Selbstverantwortlichkeit

Wir sind im Krieg mit der inneren Stimme
Denn kaum einer hört mehr darauf
Weil wir sie unterdrücken, uns kampfbereit zeigen
Hört dieser Krieg auch nicht auf

Dieser subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Missgunst und provoziertes Leid
Habsucht und Hinterhältigkeit
Streitsucht, gespielte Liebe
Sind unsere subtilen Kriege

Eifersucht, Abwertung, Aufdringlichkeit
Resignation, Rücksichtslosigkeit
Ignoranz, vermeintliche Siege
Jeden Tag so viele Kriege

Arroganz und Überheblichkeit
Diskriminierung und Großkotzigkeit
Liebesentzug und Machtspiele
All die subtilen Kriege

Zu viele Kriege
Wir brauchen mehr Liebe

Kannst Du mir sagen welcher Krieg
Führt uns zu einem Sieg
Durch den am Ende jeder
Sich selbst und den anderen liebt

Du bist schön

Traurig von ihren Worten und vom Schweigen
Sie verletzen um ihre Schwächen nicht zu zeigen
Das Kind in mir ist getroffen
ann es nicht verstehn´
Warum sie´s nicht merken
Die Tränen nicht sehn´

Sie können nur auf ihre Weise spielen
Teilen aus weil sie sich dann besser fühlen
Ich halte gegen mit göttlicher Kraft
Find in mir was mich glücklich macht

Denn ich bin schön
Auch wenn sie mich so nicht sehn

Wertvoll auch wenn sie mich übergehn´
Die giftigen Pfeile die sie auf mich zielen
Sind nur Schmerzen die sie in sich fühlen

Ich bin klug auch wenn sie mich nicht verstehn´
Liebevoll auch wenn sie das übersehn´
Ich liebe mich und lerne für mich da zu sein
Denn bin ich für mich da, bin ich nicht allein

Wundervoller Mensch du kannst grausam sein
Ich denke das hat Gott so nicht gemeint
Er meinte Dich als Wesen voll Liebe und Kraft
Das sich und andere glücklich macht

Die Andern´ können niemals was dafür
Wenn Du nicht glücklich bist liegt es an Dir
Fang an zu leben mit göttlicher Kraft
Such in dir was Dich glücklich macht

Denn Du bist schön
Auch wenn du es noch nicht siehst

Wertvoll auch wenn du dich übergehst
Die giftigen Pfeile die du schießt
Sind nur die Schmerzen die Du in dir spürst

Du bist klug auch wenn Du noch nicht lernen willst
Liebevoll auch wenn du es grad nicht fühlst
Liebe Dich und lerne für dich da zu sein
Denn bist du für dich da, bist du nicht allein

Bist Du für Dich da wird es anders sein
Bist Du für dich da wird es leichter sein
Bist Du für dich da wird es besser sein

Herz für Kinder

Wärst du nicht gern noch einmal Kind
Weil du als Kind einfach sorglos bist
Weil Du nicht weißt was es heißt
Wenn das Leben nicht einfach ist

Wärst du nicht gern noch einmal klein
Weil ja als Kind alles viel schöner ist
Weil du geliebt, weil du umsorgt
Sicher im Kreis der Familie bist

Doch kannst du sicher sein
Wo du geboren wirst
Was wenn dein Haus kein zu Haus
Mit einer Familie ist

Dann wünschst Du dir eine Fee
Die Deine Träume erfüllt
Einen Menschen der Dich sieht
Und der deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn du nicht weiter weißt

Wärst du nicht gern noch einmal Kind
Weil man da gern an Wunder glaubt
Weil man gekonnt den Augenblick lebt
Ohne Angst in die Zukunft schaut

Wärst du nicht gern noch einmal klein
Weil ja als Kind alles viel leichter ist
weil du noch nicht auf dich gestellt
Allein für dein Leben verantwortlich bist

Doch was wenn die Wirklichkeit –
So gar nicht existiert
Was wenn es so wie du dir das wünschst
Nicht funktioniert

Dann brauchst Du einen Freund
Der Dich sieht und mit Dir fühlt
Der ein wenig mit dir teilt
Und Deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn Du nicht weiter weißt

Ich glaube an Wunder
Wenn wir selbst diese Wunder sind
Wenn wir geben was wir bräuchten
Wären wir nochmal Kind

Dann hast du einen Freund
Der Dich sieht und mit Dir fühlt
Der ein wenig mit dir teilt
Und Deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn du nicht weiter weißt

Mach nicht mit

Da stehst Du nun und weinst
Bist enttäuscht und deprimiert
Allein mit Dir, weißt nicht mehr
Wo Du wirklich hingehörst
Du fühlst Dich hilflos und desillusioniert

Wozu brauchst Du einen
Der dir sagt was Sache ist
Du hast ein Herz, hör einfach hin
Alles was Du fühlst macht Sinn
Frag Dich wer Du sein sollst
Und wer Du wirklich bist

Wenn sie Parolen grölen um zu überzeugen
Wenn Respekt und Toleranz auf der Strecke bleiben
Wenn man Dich überreden will mutiger zu sein
Und Du lässt Dich dabei auf was Illegales ein

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt
Weil Dein Herz es besser weiß

Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Leg die Liebe nicht auf Eis

Folge lieber keinem
Der Deine Ängste schürt
Er ist nur der der dich benutz
Der Dir Deine Flügel stutzt
Der selber Angst hat
Und sich nicht für andere interessiert

Wenn man Dich klein macht statt Dich zu schätzen
Wenn sie hinterm Rücken über andere hetzen
Und wenn nicht erwünscht ist dass Du hinterfragst
Oder ganz offen Deine Meinung sagst

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt E
Weil Dein Herz es besser weiß
Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Geh raus aus diesem Kreis

Was ich von Dir will ist nur Integrität
Entscheide Dich bewusst wofür Dein Leben steht

Bist Du ein Mensch der fühlt und denkt
Oder den ein andrer lenkt
Wo beginnst Du frei zu sein
Und wo wirst Du eingeschränkt
Und wer ist es wert
Dass Du ihm Dein Vertrauen schenkst

Wenn man Menschen
Aus irgendeinem Grund diskriminiert
Wenn Macht missbraucht
Und zur Gefahr für andere wird
Wenn eigene Interessen
Über dem des Volkes stehn
Und es um Unterdrückung
Statt um Unterstützung geht

Wenn Gewaltbereitschaft größer
Als der Wunsch nach Frieden ist
Wenn es zum Thema wird ob Du
Frauen oder Männer küsst
Wenn man wieder Grenzen schafft
Statt den Blick zu weiten
Wenn man lieber spaltet statt zu vereinen

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt
Weil Dein Herz es besser weiß
Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Leg die Liebe nicht auf Eis
Leg sie nicht auf Eis

Meine Politik

Da oben tobt der Kampf um Machtpositionen
Und wir alle haben Angst
Dass sich Dinge wiederholen
Wir wettern gegen die Regierung
Demonstrieren gegen Wände
Legen unser Schicksal ungewollt in andere Hände

Und ich stehe hier und frag mich
Was ist meine Position
Denn mein Herz folgt keinem Aufruf
Zur Demonstration
Doch es ist Zeit, Gesicht und Herz zu zeigen
Darum singe ich, statt wie bisher zu schweigen

Meine Politik ist die Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

So vieles um mich rum ist so absurd, so irreal
Zu wenig Fakten über das was ist und was mal war
Wer war dabei, wer weiß Bescheid
Worum sich alles dreht
Wer weiß überhaupt was in ihm selber vor sich geht

Wir spüren unsere Ängste
Daraus schmieden wir Parolen
Und folgen denen, die uns in dieser Angst abholen
Wir werden laut und machen Gegenwind
Doch wissen wir, wofür wir angetreten sind

Meine Politik ist die Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

Der Frieden in der Welt
Beginnt mit Frieden in mir selbst

Erst wenn alle friedlich werden
Beginnt der Frieden hier auf Erden

Niemand kann wohl weniger politisch sein als ich
Dennoch steh ich auf und erkläre meine Sicht
Ich fang im Kleinen an und pflanze Liebe ein
Schaffe so die Basis für ein bewusstes Sein

In der Gesellschaft und für jede weitere Aktion
hier unten, in der Mitte, in der Fraktion
Erinner´ die an Liebe, die nach oben schau´n
Und schick sie denen, die unsere Zukunft bau´n

Meine Politik ist Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

Der Frieden in der Welt
Beginnt mit Frieden in uns selbst

Wenn alle friedlich werden
B
eginnt der Frieden hier auf Erden

Für den Frieden in der Welt
Schaff ich Frieden in mir selbst

Wenn ich die Welt nicht ändern kann
Fang ich in meinem Innern an

Musik ist dabei meine Politik

Musik ist meine Politik

So siehts aus

Du fragst dich wer du bist
Pass auf ich zeig´s dir – ich
Ich hab die absolute
Menschenkenntnis glaub mir
Ich drück dir n Stempel auf
Mach ne Schublade auf
Und zack – Bist du drin

Du fragst dich was du tun sollst
Pass auf ich sags dir
Ich hab den Blick durch die
Materie vertrau mir
Guck wie’s die Masse macht
Dann machst ´Du es nach
Und so – kriegst du das hin

So sieht´s aus das ist das was heute geht
Man muss nur wissen wie es läuft
Und wo was steht
Medien geben Tipps ohne Ende
Legen dir den Trend in die Hände
Alles ganz ehrlich und völlig ungefährlich
Zwei drei Klicks und ab geht die Post

Du fragst dich wo es lang geht
Ich geb dir n tipp
Kenn mich nämlich damit aus
Mach einfach mit
Schalte YouTube ein
Zieh Dir den Clip mit Werbung rein
Da wird dir die Richtung gezeigt

Du fragst dich was ist wichtig
Und kommst einfach nicht drauf
Bevor Du irgendeinen
Ungeprüften Blödsinn glaubst
Da gibt´s n´Coach im Internet
Der verkauft Dir das Rezept
Dann weißt du bescheid

Das ist das Prinzip was alle glücklich macht
Abgeguckt ist halb gewonnen, wäre doch gelacht
Bloß nicht selber fühlen oder denken
Aufs Trittbrettfahrn und Followen beschränken
Alles ganz echt und jeder hat Recht
Und virtuelle Freunde spenden Trost

Superlativen, Gepimpte Existenzen
Alleskönner, Einflussnehmer, Minusintelligenzen
Sie geben gern den Ton an
Und Du nimmst Dir ein Beispiel dran

Hältst Dich schön im außen fest
Setzt Dich ins vordesignte Nest
lässt eigene Kompetenzen
Aufs Minimum beschränken

Ja so sieht´s aus das ist das was heute geht
Man muss nur wissen wie es läuft
Und wo was steht
Die Medien geben Tipps ohne Ende
Legen dir den Trend in die Hände
Alles ganz ehrlich und völlig ungefährlich
Zwei drei Klicks und ab geht die Post

Das ist das Prinzip was alle glücklich macht
Abgeguckt ist halb gewonnen, wäre doch gelacht
Bloß nicht selber fühlen oder denken
Aufs Trittbrettfahrn und Followen beschränken
Alles ganz echt und jeder hat Recht
Und virtuelle Freunde spenden Trost

La la la…

Und eigentlich

Du stehst auf
Jeden Morgen das gleiche Spiel
Du gehst los
Kurs auf das gleiche Ziel
Und die Frage
Kommst du überhaupt an
An deinem Ziel
Und wessen Spiel spielst du eigentlich

Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh
Nicht zu spür´n was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich gibt es weder falsch noch richtig
Und eigentlich wärs so unendlich wichtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Und welches Spiel du da spielst

Jeden Tag
Der gleiche Marathon
Du läufst los
Ja wovor läufst du bloß davon
Dann die Frage
Was treibt dich an
Wo willst du hin
Mit welchem Sinn läufst du eigentlich

Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh
Nicht zu spürn was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich gibt es weder falsch noch richtig
Und eigentlich wärs so unendlich wichtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Und welches Spiel du da spielst

Deine Gedanken fahren Achterbahn
Und eigentlich hast du überhaupt keinen Plan
Doch eigentlich hast du gerade den Anfang gemacht
Du hast drüber nachgedacht

Denn eigentlich geht’s dir nicht gut – nichts ist okay
Und eigentlich tut es immer wieder weh
Nicht zu spürn was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich ist es unendlich wichtig
Und absolut richtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Dass du dein eigenes Spiel spielst

Eigentlich geht’s nur so – so wärs okay
Geeigneter Weise tuts dann nicht mehr weh
Wenn du merkst was du fühlst
Wenn du weißt was du willst

Uneigentlich bleibt es so wichtig
Und absolut richtig
Das zu tun was du wirklich willst
Dass Du dein eignes Spiel spielst

Dein eignes Spiel spielst
Eignes Spiel spielst

Wenn das so weitergeht

Wenn das so weitergeht
Seh ich schwarz für unser Leben
Denn auf diese Art
Wird´s keine schöne Zukunft geben
Wenn ich seh´ wie viele Menschen
Diese Welt ausbeuten
Weil sie Geld und Macht
Als Reichtum deuten

Wenn ich spüre welche Werte
Mehr und mehr an Wert verlieren
Weil Menschen sich in Ängsten
Und Extremen verlieren
Wenn das so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Wenn ich seh´ wohin
Die Menschen ihren Focus lenken
Wo sie ihre Stimme
Ihre Selbstachtung verschenken
Wenn bewusst wird
Was für Menschen Völker regieren
Und profitgeile Typen
Tag für Tag so produziern´

Wenn ich sehe wie der Mensch
Sich über die Natur erhebt
Unbedacht und egoistisch
Über Leichen geht
Wenn das so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Es schmerzt in meiner Brust
Und raubt mir den Verstand

Wenn das so weitergeht –
Ja wenn´s so weitergeht

Doch es könnte auch ganz anders sein
So wie in meinen Kreisen
Vielleicht können die, die anders sind
Der Welt beweisen
Dass der Mensch nicht nur Ego
Sondern auch Seele ist
Dass ein Gutmensch unter Machtmenschen
Nicht alleine ist

Dass es mehr werden
Die sich für die Liebe entscheiden
Die gemeinsam wachsen
Und in ihrer Mitte bleiben
Wenn´s so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Mehr von denen d
Die bewusst erleben was sie umgibt
Die wissen dass der wahre Reichtum
Nicht im Außen liegt
Die schützen und ehren
Was uns am Leben hält
Sich nicht von anderen holen
Was in ihrem Inneren fehlt

Menschen die den Sinn von allem
Immer wieder hinterfragen
Und für das was sie tun
Auch die Verantwortung tragen
Dass es weitergeht – immer weitergeht

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Folg dem Gefühl
Und kombinier´s mit dem Verstand

Damit es weitergeht

Auf der einen Seite geht die Welt bald unter
Auf der andern wächst ein bewusstes Sein
Auf der einen möchte ich niemals stehn
Auf der andern bin ich gern daheim

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Hör auf Dein Gefühl
Und nutze Deinen Verstand

Damit es weitergeht – immer so weitergeht

Texte aus bisher
veröffentlichten Singles

Pusteblume

Es gibt einen Ort, dort darfst Du alles sein
Glücklich im Unglück und müde vom Traurig sein
Umgeben von denen die alles verstehn´
die mit Dir fühlen und ein Stück mit dir gehen
komm her – Hier wirst du gesehn´

Hier trägt man mit dir – was dir zu schwer ist
Weil du Tag für Tag – für andere da bist
Hier fängt man Dich auf wenn alles zu viel ist
Wenn du auf der Suche nach etwas Glück bist

Pusteblume – Lass Deine Schirmchen fliegen
Lass sie im Wind sich wiegen und nimm mich mit
Pusteblume – Schenk mir Leichtigkeit
Für eine kurze Zeit

Und dann komm ich zurück

Hier wachst Du auf ohne Notwendigkeit
Hier ist der Tisch gedeckt mit Sorglosigkeit
Hier gehst du raus – raus aus der Zeit
raus aus dem Alltag, darfst einfach nur sein
komm her – Und fühl Dich daheim

Hier bist Du für Dich und doch nicht allein
Hier kannst Du träumen und unbeschwert sein
Hier fängt man Dich auf wenn alles zu viel ist
Wenn du auf der Suche nach etwas Glück bist

Pusteblume – Lass Deine Schirmchen fliegen

Pusteblume – Symbol für Schwerelosigkeit
für den Lebenskreis und Vergänglichkeit
Pusteblume – Du erklärst mir den Sinn
Von Dasein – Loslassen –Neubeginn

Pusteblume – Lass Deine Schirmchen fliegen

Was uns bleibt

Das Leben spielt nicht immer
Wie wir es erwarten
Egal wie wir es planen
Das Schicksal mischt die Karten

Wir wissen nicht wie lange
Es uns zusammenhält
Und ob morgen schon
Ein Teil von unserem Leben fehlt

Und alles was wir haben ist der Moment
Der nur das Jetzt und Hier und keine Zukunft kennt
Erwarte nicht dass alles wird wie es immer war
Das Leben ist schön – Manchmal auch traurig
Das Leben ist unberechenbar

Was uns bleibt ist der Moment
Auch wenn wir morgen alleine sind
Alles geben, miteinander sein
Jetzt ist unsere Ewigkeit
Egal wie die Dinge sind
Darin liegt der tiefere Sinn

Kein Leben dauert ewig
Oft wird uns erst bewusst
Wie kostbar die Minuten sind
Wenn man gehen muss

Und manches Leben ist so kurz
Dass man es nicht versteht
Doch wieviel Zeit ist nötig
Um zu spüren man hat gelebt

Und alles was wir haben ist der Moment

Und die die morgen nicht mehr bei uns sind
Sind wie Pusteblumenschirmchen im Wind
Sie bleiben nicht hier, aber sie sind auch nicht fort
Sie schweben nur zu einem anderen Ort

Und alles was wir haben ist der Moment

So frei

Nein nichts tut mir mehr weh
Denn ich hab das Gefühl
Dass ich seit langem endlich
Auf der Sonnenseite steh
Wach auf und freu mich
Freu mich auf den Tag
Frage mich voll Lebenslust
Was er wohl bringen mag

Ich bin frei so frei
Und mein Herz tut nicht mehr weh

Weil ich endlich wieder
Meine eigenen Wege geh

Ich bin frei so frei
Und mein Herz tut nicht mehr weh

Weil ich endlich wieder – Clara seh

Ich schieße meinen Frust mit Vollgas in den Wind
Hab beschlossen ich werd glücklich bin fröhlich wie ein Kind
Ich halt nicht länger fest an dem was sich nicht ändern lässt
Und lass ab heute weg was mich immer wieder stresst

Ich bin frei so frei
Und mein Herz tut nicht mehr weh

Weil ich endlich wieder
Auf der Sonnenseite steh

Ich bin frei so frei
Und mein Herz tut nicht mehr weh

Weil ich endlich wieder
Meine eigenen Wege geh

Werf die Zweifel über Bord und denk nur noch daran
Was für ne schöne Zeit man ohne Sorgen haben kann

Ich bin frei so frei
Und mein Herz tut nicht mehr weh

Das Beste

Hab mich oft gefragt
Was bei dir grad passiert
War wütend und ratlos
Weil´s mit uns nicht funktioniert
Hab gewartet, Dich vermisst
Hab gehofft und geweint
Hab mir – irgendwas über dich
Zusammengereimt

Hab mir überlegt, vorgesagt
Was ich dir sagen will
Mal mit vollem Verstand, klar durchdacht
Mal mit zu viel Gefühl
Hab alles so oft Wort für Wort
Nochmal durchgespielt,
Durchdacht, wiederholt, analysiert
Und nochmal gefühlt

Ich weiß wir tun immerzu
Das Beste was wir können
Auch wenn wir ab und zu
In die falsche Richtung rennen
Später weiß man´s besser
Jetzt wissen wir´s nur so
Wie wir´s gerade denken und tun
Und fühlen sowieso

Dann fing ich an – zu schaun
Was bei mir grad so ist
Warum ich bin – wie ich bin
Und nicht warum – du grad so bist
Hab in mir aufgeräumt, ausgeträumt
Und erwarte nicht mehr
Was wir uns versprochen hatten
Das ist zu lange her

Ich weiß wir tun immerzu…

Wir sind alle auf dem Weg
Auf unsere Weise
Vielleicht endet sie genau hier
Die gemeinsame Reise
Ich nehm es an, tut es mir auch weh
Das war auch ein Versprechen von uns
Und es ist okay

Wir tun immerzu – das Beste was wir können…

Keine Angst

Ich schau aus dem Fenster dem Frühling zu
Wir er Blüte für Blüte erwacht
Wie er sich einfach so, ohne mich
Auf den Weg durch die Straßen macht

Bin ich traurig? – Nein bin ich nicht
Ich genieße aus der Ferne
Alles ist im Wandel
Ich beobachte es gerne

Ich weiß momentan sind die Dinge
Mehr als suboptimal
Und manche Zukunftsmelodie
klingt katastrophal

Doch ich hab keine Angst
Ich entscheide mich dafür
Ich komm durch jedes Tief
Und jedes Tal zurück zu mir

Und ich fühl mich frei
Ich erinner mich daran
Jemand sagte mal zu mir
Freiheit fängt im Kopf an

Ich bleibe hier an meinem Fensterplatz
Nehm an was ich nicht ändern kann
Fühl mich nicht gefangen
Denn meine Freiheit fängt
In meinem Innern an

Jeder Baum jede Blüte kommt in seine Kraft
Ich atme ein und wieder aus
Fließe mit dem Leben setz mich nicht zur Wehr
Und mach das Beste draus

Bin ich traurig? – Nein bin ich nicht
Weil ich Frieden spüren kann
Da draußen und tief in mir
Und komm weiter bei mir an

Die Welt dreht´n paar Runden ohne uns
Und wir eine in uns selbst
Und irgendwie wird es irgendwann weiter gehn´
Auch wenn du´s grad in Frage stellst

Hey Du – hab keine Angst
Bleib einfach nur bei Dir
Du kommst durch jedes Tal
Durch das Du gehst zurück zu Dir

Hey Du – Fühl Dich frei
Denn da ist was dran
Jemand sagte mal zu mir
Freiheit fängt im Kopf an

Sei einfach da wo Du gerade bist
Nimm an was Du nicht ändern kannst
Fühl Dich nicht gefangen
Denn Freiheit fängt in Deinem Innern an

Wie´s weitergeht – Ich weiß es nicht
Doch ich glaube schon daran
Wenn das durch ist fängt ne neue
Vielleicht ´ne andere Freiheit an

Ich hab keine Angst
Ich entscheide mich dafür
Ich komm durch jedes Tief
Und jedes Tal zurück zu mir

Und ich fühl mich frei
Ich erinner mich daran
Jemand sagte mal zu mir
Freiheit fängt im Kopf an

Und ich bleibe hier an meinem Fensterplatz
Nehm an was ich nicht ändern kann
Fühl mich nicht gefangen
Denn meine Freiheit fängt in meinem Innern an

Auf dem Weg

Egal wohin ich geh
Ich bin immer auf dem Weg
Weiß ich auch nicht wohin
Ich folg dem was mich bewegt

Ich glaub es tut nicht gut
Immerzu zu denken
vielleicht sind wir einfach da
Um Liebe zu verschenken

Und wer weiß, ja wer weiß
Wo wir uns vielleicht begegnen
Vielleicht laufen wir im Kreis
Und stehn manchmal auch im Regen

Und wenn mir dann zum Heulen ist
Lass ich den Tränen freien Lauf
Und finde ich das Glück
Heb ich es einfach auf

Und meint die ganze Welt
Die Zeit rennt ihr davon
Mach ich da nicht mit
Zeit – Was ist das schon

Und ich plane nicht für später
Lebe was ich will sofort
Jetzt ist meine Zeit
Und ich bin nie am falschen Ort

Und wer weiß ja wer weiß
Wo wir uns vielleicht begegnen
Vielleicht drehn wir uns im Kreis
Und warten auf den Regen

Und wenn mir zum Heulen ist
Lass ich den Tränen freien Lauf
Und finde ich das Glück
Heb ich es einfach auf

Und ich lerne jeden Tag
Und ich lache und ich liebe
Ohne Urteil ohne Wertung
Ohne Unterschiede

Alles was mal war, war wichtig
Doch es – zählt heut nicht mehr
Nur die Liebe bleibt ich trag sie
Dankbar vor mir her

Und wer weiß ja wer weiß
Wo wir uns vielleicht begegnen
Vielleicht schließen wir den Kreis
Und tanzen auch im Regen

Und wenn mir zum Heulen ist
Lass ich den Tränen freien lauf
Und finde ich das Glück
Heb ich es einfach auf

Auf dem Weg, auf dem Weg
Mmanchmal bleib ich einfach stehn
Für einen kurzen Augenblick
Nur um mich staunend umzusehn

Denn viel zu oft verlier ich mich
In dem Gedankenlabyrinth
Aber das macht mir nichts aus
Weil ich mich immer wieder find

Und wer weiß ja wer weiß
Wo wir uns vielleicht begegnen
Vielleicht sitzen wir im Kreis
Und beten für den Regen

Und wenn mir zum Heulen ist
Lass ich den Tränen freien Lauf
Und finde ich das Glück
Heb ich es einfach auf

Und muss ich mich entscheiden
Dann frage ich mein Herz
Und schicke meine Zweifel
Einfach himmelwärts

Und keiner weiß, keiner weiß
Wohin wir uns bewegen
Aber das ist dann der Weg –
Das ist das Leben

Das ist das Leben

Geburtstagsvergesser

Ich bin der größte Geburtstagsvergesser der Welt
Weil mir an solche Tage denken müssen nicht gefällt
Hin und wieder denk ich einfach so an Dich
Nur am Geburtstag irgendwie nicht

Das ist ein Ding dass bei mir
Einfach nicht funktioniert
Ich habs auch schon mit nem Kalender ausprobiert
Der zeigt mir dann auch pünktlich das Ereignis an
Ich denk in dem Moment auch wirklich dran

Nur dann ist es plötzlich wieder viel zu spät
Weil mein Gedankenkarussell
Sich einfach weiter dreht
Geburtstag ist besonders – Geburtstag ist toll
Doch mein Kopf ist dafür leider immer viel zu voll

Es hat nichts damit zu tun
dass Du nicht wichtig bist
Nur damit dass mein Gefühl
Nicht an ein Datum gekoppelt ist

Und darum sing ich jetzt
Ganz liebevoll ein Lied für Dich
Gratuliere dir von Herzen und feiere Dich
Auf meine Art und Weise wenn auch viel zu spät
Doch ich denk dass das auch gut
Nach dem Geburtstag geht

Happy Birthday to you happy Birthday to you…

Ich denk viel öfter einfach so an dich
Als nur an deinem Tag
Weil ich am liebsten dann
An einen Menschen denken mag
Wenn mein Herz auf die Reise zu dem andern geht
Und nicht nur dann wenns im Kalender steht

Drum verzeih mir bitte bitte meine Unachtsamkeit
Und an dieser Stelle wirds wohl endlich Zeit
Meinen Glückwunsch loszuwerden, zu gratulieren
Anstatt hier meine Vergesslichkeit zu diskutiern

Ich wünsch Dir Liebe, Gesundheit, Zeit, und Kraft
Alles was Dir fehlt, alles was Dich glücklich macht
Was das ist kannst du nur allein entscheiden
Denn zu wünschen was nicht zu dir passt
Will ich vermeiden

Es hat nichts damit zu tun
dass Du nicht wichtig bist
Nur damit dass mein Wunsch nicht gern
an eine Floskel gebunden ist

Drum sing ich jetzt ganz liebevoll ein Lied für Dich
Gratuliere dir von Herzen und feiere Dich
Auf meine Art und Weise wenn auch viel zu spät
Doch ich weiß dass das auch gut
Nach dem Geburtstag geht

Happy Birthday to you… happy Birthday to you…

Eins sollst du noch wissen all das wünsch ich dir
Nicht nur zum Geburtstag nicht nur jetzt und hier
Sondern immerzu und überall zu jeder Zeit
Bei jeder noch so klitzekleinen Gelegenheit

Ob Geburtstag oder nicht
Ich hab dich gern keine Frage
Doch wahrscheinlich ist es jetzt
Ganz egal was ich sage
Ich hoffe du verzeihst mir wenn ich für dich sing
Und dir ein ganz Besondres
Nachgetragenes Ständchen bring

Happy Birthday to you happy Birthday to you… Happy Birthday

Hier den Geburtstagsvergesser herunterladen:
https://www.clara-musik.de/geburtstagsvergesser/

Hier auf YouTube anschauen:
https://youtu.be/eDmmDV9jsjA

Menschen

Ich liebe Menschen doch manchmal etwas weniger
Wenn sie korrupt oder intolerant sind
Ja ich mag Menschen grundsätzlich schon sehr gern
Auch wenn der Mensch echt viel verkehrt macht wie ich find

Ich liebe Menschen auch manchmal intensiver
Besonders dann wenn sie auf meiner Welle schwimmen
Ich umgeb mich gern mit denen, die sich gut und gern verstehen
Nicht verurteilen und bewerten was wir tun – wer wir sind

Trotz der Dinge, die der Mensch sich rausnimmt,
Die er tut, die er sagt, versucht und verkackt
Ist er liebenswert in meinen Augen
Dass ein Tunichtgut sich auch ändern kann
Dass er lernt, weiser wird, vielleicht irgendwann
Daran will ich glauben

Ja er lügt und er hetzt, missbraucht und verletzt
S´ gibt so viel was er wirklich nicht gut kann
Doch beim Sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ich liebe Menschen, auch wenn es manchmal schwerfällt
Weil sie vergessen was es heißt menschlich zu sein
Wir können fühlen, wir können denken doch ich hab meine Bedenken
Zu viele setzen das nicht richtig ein

Ich liebe Menschen – besonders wenn sie lieb
Und respektvoll miteinander sind
Wenn nicht bin ich geduldig, weil es ganz und gar nicht
Leicht ist achtsam zu sein – wie ich find

Er benutzt und verschmutzt, macht so vieles kaputt
Was man nie wieder reparieren kann
Doch beim Sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ich liebe Menschen – auch wenn ich einen treffe
Der es scheinbar nicht gut mit mir meint
Ich stell mir vor was er fühlt wenn er hier den Schurken spielt
Ob im Innern vielleicht seine Seele weint

Ich liebe Menschen – ich weiß genau warum
Mich fasziniert wenn sie besonders eigenartig sind
Wunderlich und seltsam, ungewöhnlich wirksam
Einfach merk – und liebenswürdig wie ich find

Trotz der Dinge, die der Mensch sich rausnimmt,
Die er tut, die er sagt, versucht und verkackt
Ist er liebenswert in meinen Augen

Dass ein Tunichtgut sich auch ändern kann
Dass er lernt – weiser wird vielleicht irgendwann
Daran will ich glauben

Er produziert, ignoriert, gewinnt und verliert
S´ gibt viel was man ihm vorwerfen kann
Doch beim sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ja beim Annehmen statt abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ja beim Annehmen statt abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Subtile Kriege

Wir sind ein gesegnetes Land
Eins der reichsten von allen
Und Du meinst wir leben in Frieden
Weil hier keine Bomben fallen

Krieg sind nicht nur rollende Panzer
Deckung im Schützengraben
Krieg ist nicht nur die Waffe die wir
Auf andere gerichtet haben

Da ist der subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Ausgrenzung, Vorurteil, Ablehnung, Neid
Intoleranz und Respektlosigkeit
Manipulation und Lüge
All das sind subtile Kriege

Du führst Krieg wenn Du andere verurteilst
Auf Land und Grund Anspruch erhebst
Wenn Du ein Leben mit falschen Werten
Gegen das was Dein Herz dir sagt lebst

Es ist Krieg wenn man andere Erdenbewohner
Benutzt und der Freiheit beraubt
Und bis wir den Wert dieser Welt nicht erkennen
Hört dieser Krieg auch nicht auf

Das ist der subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Ausbeutung, Mobbing und Unehrlichkeit,
Korruption und Gefühllosigkeit
Druck, Gier und Intrige
auch das sind subtile Kriege

Mißbrauch, Egoismus und Boshaftigkeit
verbale Gewalt und Maßlosigkeit
Zwang und erkaufte Liebe
alles subtile Kriege

Wir leben ständig im Krieg mit uns selbst
Den Eltern, der Vergangenheit
Dem inneren Schweinehund, all den Gefühlen
Der Selbstverantwortlichkeit

Wir sind im Krieg mit der inneren Stimme
Denn kaum einer hört mehr darauf
Weil wir sie unterdrücken, uns kampfbereit zeigen
Hört dieser Krieg auch nicht auf

Dieser subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Missgunst und provoziertes Leid
Habsucht und Hinterhältigkeit
Streitsucht, gespielte Liebe
Sind unsere subtilen Kriege

Eifersucht, Abwertung, Aufdringlichkeit
Resignation, Rücksichtslosigkeit
Ignoranz, vermeintliche Siege
Jeden Tag so viele Kriege

Arroganz und Überheblichkeit
Diskriminierung und Großkotzigkeit
Liebesentzug und Machtspiele
All die subtilen Kriege

Zu viele Kriege
Wir brauchen mehr Liebe

Kannst Du mir sagen welcher Krieg
Führt uns zu einem Sieg
Durch den am Ende jeder
Sich selbst und den anderen liebt

Du bist schön

Traurig von ihren Worten und vom Schweigen
Sie verletzen um ihre Schwächen nicht zu zeigen
Das Kind in mir ist getroffen
ann es nicht verstehn´
Warum sie´s nicht merken
Die Tränen nicht sehn´

Sie können nur auf ihre Weise spielen
Teilen aus weil sie sich dann besser fühlen
Ich halte gegen mit göttlicher Kraft
Find in mir was mich glücklich macht

Denn ich bin schön
Auch wenn sie mich so nicht sehn

Wertvoll auch wenn sie mich übergehn´
Die giftigen Pfeile die sie auf mich zielen
Sind nur Schmerzen die sie in sich fühlen

Ich bin klug auch wenn sie mich nicht verstehn´
Liebevoll auch wenn sie das übersehn´
Ich liebe mich und lerne für mich da zu sein
Denn bin ich für mich da, bin ich nicht allein

Wundervoller Mensch du kannst grausam sein
Ich denke das hat Gott so nicht gemeint
Er meinte Dich als Wesen voll Liebe und Kraft
Das sich und andere glücklich macht

Die Andern´ können niemals was dafür
Wenn Du nicht glücklich bist liegt es an Dir
Fang an zu leben mit göttlicher Kraft
Such in dir was Dich glücklich macht

Denn Du bist schön
Auch wenn du es noch nicht siehst

Wertvoll auch wenn du dich übergehst
Die giftigen Pfeile die du schießt
Sind nur die Schmerzen die Du in dir spürst

Du bist klug auch wenn Du noch nicht lernen willst
Liebevoll auch wenn du es grad nicht fühlst
Liebe Dich und lerne für dich da zu sein
Denn bist du für dich da, bist du nicht allein

Bist Du für Dich da wird es anders sein
Bist Du für dich da wird es leichter sein
Bist Du für dich da wird es besser sein

Herz für Kinder

Wärst du nicht gern noch einmal Kind
Weil du als Kind einfach sorglos bist
Weil Du nicht weißt was es heißt
Wenn das Leben nicht einfach ist

Wärst du nicht gern noch einmal klein
Weil ja als Kind alles viel schöner ist
Weil du geliebt, weil du umsorgt
Sicher im Kreis der Familie bist

Doch kannst du sicher sein
Wo du geboren wirst
Was wenn dein Haus kein zu Haus
Mit einer Familie ist

Dann wünschst Du dir eine Fee
Die Deine Träume erfüllt
Einen Menschen der Dich sieht
Und der deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn du nicht weiter weißt

Wärst du nicht gern noch einmal Kind
Weil man da gern an Wunder glaubt
Weil man gekonnt den Augenblick lebt
Ohne Angst in die Zukunft schaut

Wärst du nicht gern noch einmal klein
Weil ja als Kind alles viel leichter ist
weil du noch nicht auf dich gestellt
Allein für dein Leben verantwortlich bist

Doch was wenn die Wirklichkeit –
So gar nicht existiert
Was wenn es so wie du dir das wünschst
Nicht funktioniert

Dann brauchst Du einen Freund
Der Dich sieht und mit Dir fühlt
Der ein wenig mit dir teilt
Und Deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn Du nicht weiter weißt

Ich glaube an Wunder
Wenn wir selbst diese Wunder sind
Wenn wir geben was wir bräuchten
Wären wir nochmal Kind

Dann hast du einen Freund
Der Dich sieht und mit Dir fühlt
Der ein wenig mit dir teilt
Und Deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn du nicht weiter weißt

Mach nicht mit

Da stehst Du nun und weinst
Bist enttäuscht und deprimiert
Allein mit Dir, weißt nicht mehr
Wo Du wirklich hingehörst
Du fühlst Dich hilflos und desillusioniert

Wozu brauchst Du einen
Der dir sagt was Sache ist
Du hast ein Herz, hör einfach hin
Alles was Du fühlst macht Sinn
Frag Dich wer Du sein sollst
Und wer Du wirklich bist

Wenn sie Parolen grölen um zu überzeugen
Wenn Respekt und Toleranz auf der Strecke bleiben
Wenn man Dich überreden will mutiger zu sein
Und Du lässt Dich dabei auf was Illegales ein

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt
Weil Dein Herz es besser weiß

Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Leg die Liebe nicht auf Eis

Folge lieber keinem
Der Deine Ängste schürt
Er ist nur der der dich benutz
Der Dir Deine Flügel stutzt
Der selber Angst hat
Und sich nicht für andere interessiert

Wenn man Dich klein macht statt Dich zu schätzen
Wenn sie hinterm Rücken über andere hetzen
Und wenn nicht erwünscht ist dass Du hinterfragst
Oder ganz offen Deine Meinung sagst

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt E
Weil Dein Herz es besser weiß
Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Geh raus aus diesem Kreis

Was ich von Dir will ist nur Integrität
Entscheide Dich bewusst wofür Dein Leben steht

Bist Du ein Mensch der fühlt und denkt
Oder den ein andrer lenkt
Wo beginnst Du frei zu sein
Und wo wirst Du eingeschränkt
Und wer ist es wert
Dass Du ihm Dein Vertrauen schenkst

Wenn man Menschen
Aus irgendeinem Grund diskriminiert
Wenn Macht missbraucht
Und zur Gefahr für andere wird
Wenn eigene Interessen
Über dem des Volkes stehn
Und es um Unterdrückung
Statt um Unterstützung geht

Wenn Gewaltbereitschaft größer
Als der Wunsch nach Frieden ist
Wenn es zum Thema wird ob Du
Frauen oder Männer küsst
Wenn man wieder Grenzen schafft
Statt den Blick zu weiten
Wenn man lieber spaltet statt zu vereinen

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt
Weil Dein Herz es besser weiß
Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Leg die Liebe nicht auf Eis
Leg sie nicht auf Eis

Meine Politik

Da oben tobt der Kampf um Machtpositionen
Und wir alle haben Angst
Dass sich Dinge wiederholen
Wir wettern gegen die Regierung
Demonstrieren gegen Wände
Legen unser Schicksal ungewollt in andere Hände

Und ich stehe hier und frag mich
Was ist meine Position
Denn mein Herz folgt keinem Aufruf
Zur Demonstration
Doch es ist Zeit, Gesicht und Herz zu zeigen
Darum singe ich, statt wie bisher zu schweigen

Meine Politik ist die Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

So vieles um mich rum ist so absurd, so irreal
Zu wenig Fakten über das was ist und was mal war
Wer war dabei, wer weiß Bescheid
Worum sich alles dreht
Wer weiß überhaupt was in ihm selber vor sich geht

Wir spüren unsere Ängste
Daraus schmieden wir Parolen
Und folgen denen, die uns in dieser Angst abholen
Wir werden laut und machen Gegenwind
Doch wissen wir, wofür wir angetreten sind

Meine Politik ist die Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

Der Frieden in der Welt
Beginnt mit Frieden in mir selbst

Erst wenn alle friedlich werden
Beginnt der Frieden hier auf Erden

Niemand kann wohl weniger politisch sein als ich
Dennoch steh ich auf und erkläre meine Sicht
Ich fang im Kleinen an und pflanze Liebe ein
Schaffe so die Basis für ein bewusstes Sein

In der Gesellschaft und für jede weitere Aktion
hier unten, in der Mitte, in der Fraktion
Erinner´ die an Liebe, die nach oben schau´n
Und schick sie denen, die unsere Zukunft bau´n

Meine Politik ist Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

Der Frieden in der Welt
Beginnt mit Frieden in uns selbst

Wenn alle friedlich werden
B
eginnt der Frieden hier auf Erden

Für den Frieden in der Welt
Schaff ich Frieden in mir selbst

Wenn ich die Welt nicht ändern kann
Fang ich in meinem Innern an

Musik ist dabei meine Politik

Musik ist meine Politik

So siehts aus

Du fragst dich wer du bist
Pass auf ich zeig´s dir – ich
Ich hab die absolute
Menschenkenntnis glaub mir
Ich drück dir n Stempel auf
Mach ne Schublade auf
Und zack – Bist du drin

Du fragst dich was du tun sollst
Pass auf ich sags dir
Ich hab den Blick durch die
Materie vertrau mir
Guck wie’s die Masse macht
Dann machst ´Du es nach
Und so – kriegst du das hin

So sieht´s aus das ist das was heute geht
Man muss nur wissen wie es läuft
Und wo was steht
Medien geben Tipps ohne Ende
Legen dir den Trend in die Hände
Alles ganz ehrlich und völlig ungefährlich
Zwei drei Klicks und ab geht die Post

Du fragst dich wo es lang geht
Ich geb dir n tipp
Kenn mich nämlich damit aus
Mach einfach mit
Schalte YouTube ein
Zieh Dir den Clip mit Werbung rein
Da wird dir die Richtung gezeigt

Du fragst dich was ist wichtig
Und kommst einfach nicht drauf
Bevor Du irgendeinen
Ungeprüften Blödsinn glaubst
Da gibt´s n´Coach im Internet
Der verkauft Dir das Rezept
Dann weißt du bescheid

Das ist das Prinzip was alle glücklich macht
Abgeguckt ist halb gewonnen, wäre doch gelacht
Bloß nicht selber fühlen oder denken
Aufs Trittbrettfahrn und Followen beschränken
Alles ganz echt und jeder hat Recht
Und virtuelle Freunde spenden Trost

Superlativen, Gepimpte Existenzen
Alleskönner, Einflussnehmer, Minusintelligenzen
Sie geben gern den Ton an
Und Du nimmst Dir ein Beispiel dran

Hältst Dich schön im außen fest
Setzt Dich ins vordesignte Nest
lässt eigene Kompetenzen
Aufs Minimum beschränken

Ja so sieht´s aus das ist das was heute geht
Man muss nur wissen wie es läuft
Und wo was steht
Die Medien geben Tipps ohne Ende
Legen dir den Trend in die Hände
Alles ganz ehrlich und völlig ungefährlich
Zwei drei Klicks und ab geht die Post

Das ist das Prinzip was alle glücklich macht
Abgeguckt ist halb gewonnen, wäre doch gelacht
Bloß nicht selber fühlen oder denken
Aufs Trittbrettfahrn und Followen beschränken
Alles ganz echt und jeder hat Recht
Und virtuelle Freunde spenden Trost

La la la…

Und eigentlich

Du stehst auf
Jeden Morgen das gleiche Spiel
Du gehst los
Kurs auf das gleiche Ziel
Und die Frage
Kommst du überhaupt an
An deinem Ziel
Und wessen Spiel spielst du eigentlich

Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh
Nicht zu spür´n was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich gibt es weder falsch noch richtig
Und eigentlich wärs so unendlich wichtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Und welches Spiel du da spielst

Jeden Tag
Der gleiche Marathon
Du läufst los
Ja wovor läufst du bloß davon
Dann die Frage
Was treibt dich an
Wo willst du hin
Mit welchem Sinn läufst du eigentlich

Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh
Nicht zu spürn was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich gibt es weder falsch noch richtig
Und eigentlich wärs so unendlich wichtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Und welches Spiel du da spielst

Deine Gedanken fahren Achterbahn
Und eigentlich hast du überhaupt keinen Plan
Doch eigentlich hast du gerade den Anfang gemacht
Du hast drüber nachgedacht

Denn eigentlich geht’s dir nicht gut – nichts ist okay
Und eigentlich tut es immer wieder weh
Nicht zu spürn was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich ist es unendlich wichtig
Und absolut richtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Dass du dein eigenes Spiel spielst

Eigentlich geht’s nur so – so wärs okay
Geeigneter Weise tuts dann nicht mehr weh
Wenn du merkst was du fühlst
Wenn du weißt was du willst

Uneigentlich bleibt es so wichtig
Und absolut richtig
Das zu tun was du wirklich willst
Dass Du dein eignes Spiel spielst

Dein eignes Spiel spielst
Eignes Spiel spielst

Wenn das so weitergeht

Wenn das so weitergeht
Seh ich schwarz für unser Leben
Denn auf diese Art
Wird´s keine schöne Zukunft geben
Wenn ich seh´ wie viele Menschen
Diese Welt ausbeuten
Weil sie Geld und Macht
Als Reichtum deuten

Wenn ich spüre welche Werte
Mehr und mehr an Wert verlieren
Weil Menschen sich in Ängsten
Und Extremen verlieren
Wenn das so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Wenn ich seh´ wohin
Die Menschen ihren Focus lenken
Wo sie ihre Stimme
Ihre Selbstachtung verschenken
Wenn bewusst wird
Was für Menschen Völker regieren
Und profitgeile Typen
Tag für Tag so produziern´

Wenn ich sehe wie der Mensch
Sich über die Natur erhebt
Unbedacht und egoistisch
Über Leichen geht
Wenn das so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Es schmerzt in meiner Brust
Und raubt mir den Verstand

Wenn das so weitergeht –
Ja wenn´s so weitergeht

Doch es könnte auch ganz anders sein
So wie in meinen Kreisen
Vielleicht können die, die anders sind
Der Welt beweisen
Dass der Mensch nicht nur Ego
Sondern auch Seele ist
Dass ein Gutmensch unter Machtmenschen
Nicht alleine ist

Dass es mehr werden
Die sich für die Liebe entscheiden
Die gemeinsam wachsen
Und in ihrer Mitte bleiben
Wenn´s so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Mehr von denen d
Die bewusst erleben was sie umgibt
Die wissen dass der wahre Reichtum
Nicht im Außen liegt
Die schützen und ehren
Was uns am Leben hält
Sich nicht von anderen holen
Was in ihrem Inneren fehlt

Menschen die den Sinn von allem
Immer wieder hinterfragen
Und für das was sie tun
Auch die Verantwortung tragen
Dass es weitergeht – immer weitergeht

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Folg dem Gefühl
Und kombinier´s mit dem Verstand

Damit es weitergeht

Auf der einen Seite geht die Welt bald unter
Auf der andern wächst ein bewusstes Sein
Auf der einen möchte ich niemals stehn
Auf der andern bin ich gern daheim

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Hör auf Dein Gefühl
Und nutze Deinen Verstand

Damit es weitergeht – immer so weitergeht

Gedichte

Glückliche Tage

Glückliche Tage meiner Kindheit
Wo sind sie hin??
Weggeflogen?
Umgezogen?
Vergangen, verrannt, verbannt?

Jetzt da ich sie sehe
Meine beiden
Gealtert, verlebt…
Spür ich wie sich in mir
Eine Traurigkeit regt

Und in so manchem Augenblick
Kommt die Erinnerung zurück
An Kinderzeit
Und Unbefangenheit
Und ich vermisse sie sehr
Denn unbefangen sein
Funktioniert heut nicht mehr

Es tut ein bisschen weh das vergangene Glück
Doch der Blick zurück
Weckt Dankbarkeit
Für diese Zeit
Lässt mich die Menschen noch mehr lieben
Die mich begleiten
Lässt mich auch ängstlich werden vor dem Augenblick
In dem wir scheiden

Lässt mich in die Zukunft schauen
Auf mein Leben
Was möchte ich gern weitergeben

Es ist wohl Zeit Abschied zu nehmen
Von dieser Kindheit die nie wiederkehrt
Die noch so tief in mir verwurzelt
Und doch schon längst verjährt

Ich bin für ewig Euer Kind
Doch bin ich kein Kind mehr
Ich bin für ewig dankbar
Auch wenn Ihr es nicht mehr spürt

Bin für ewig bei Euch
Auch wenn Ihr geht
Und werd Euch immer lieben
So lange es mich gibt

Und wer weiß
Vielleicht finden wir uns wieder
In einer anderen Zeit an einem anderen Ort
In einem anderen Leben
Und das Spiel beginnt von vorn

Und irgendwann sitze ich am Meer und denke:
Glückliche Tage meiner Kindheit
Wo sind sie hin….

Zeit

Ich frage mich die ganze Zeit
Was macht sie nur – die Zeit
Dass sie so machtvoll ist
Und man sie selten mal vergisst
Und wenn doch dann fühlen wir uns schlecht
Denn ohne sie kommen wenige zurecht

Kontrollierendes Konstrukt
Oder nur Illusion
Unsichtbare Kostbarkeit
Denn wir haben nie genug davon

Zu wenig Zeit – Keine Zeit
Zu viel Zeit verloren – Alles mit der Zeit
Ach ja die Zeit, diese schnelle Zeit
Ich wünsch mir Zeitlosigkeit

Da ist oft zu wenig um lange nachzudenken
Viel zu wenig um sie einfach zu verschenken
Und auch zu wenig um sich auszuruhn´
Und noch weniger mal einfach nichts zu tun

Wir schrauben an ihr rum
Wir bauen aus ihr einen Rahmen
Wir geben ihr die Schuld
Oder handeln in ihrem Namen

Wir übergeben ihr die Verantwortlichkeit
Und baden uns dann in Machtlosigkeit
Verflixte Zeit, komische Zeit
Ich bin für eine lange Weile Zeitlosigkeit

Wir haben so viel Zeit um den Moment zu leben
Haben so viel Zeit wie wir den Dingen geben
Und haben genau so viel wie wir uns nehmen
Und auch genug um davon abzugeben

Die Zeit wird’s zeigen
Sie arbeitet für Dich
Die Zeit heilt alle Wunden
Die Zeit ist gegen mich

Wir überlassen ihr die Verantwortlichkeit
Und beschweren uns über Machtlosigkeit
Was für eine Zeit, unglaubliche Zeit
Ich bin bereit für Zeitlosigkeit

Ist da nicht auch genug
Um sie einfach zu verschwenden
Um alles was wir je begannen in Ruhe zu beenden
Da ist ja auch so viel die wir oft nicht nutzen
So viel Zeit in der wir nicht bewusst sind

Unkontrollierbares Konstrukt
Oder nur eine Illusion
Unsichtbare Kostbarkeit
Denn wir haben nie genug davon

Zu wenig Zeit – Keine Zeit
Zu viel Zeit verloren – Alles mit der Zeit
Oh diese Zeit, magische Zeit
Aber wie geht Zeitlosigkeit

Internetbekanntschaft

Internetbekanntschaft

Zwischen Tagwerk und Vergnügen
Hier und dort ein liebes Wort
Erstes miteinander Spielen
An einem virtuellen Ort

Gedanken, Geheimnisse
Phantasien und brennende Fragen
Poetische Grüße und lyrische Küsse
In Bits und Bytes übertragen

Hier tastend doch fordernd ein Kommentar
Dort eine Anmerkung mutig und wahr
Verpackt in ein imaginäres Spiel
Getrieben von wachsendem Gefühl

Sehnliches Warten auf den Moment
In dem Raum und Zeit einander nicht trennt
Und zwischen Spaß und Ernsthaftigkeit
nähert das Ziel – Verrinnt die Zeit,
Und der Moment wird zeigen
Was wir(d) bleiben…

Das Beste

Hab mich oft gefragt
Was bei dir grad passiert
War wütend und ratlos
Weil´s mit uns nicht funktioniert
Hab gewartet, Dich vermisst
Hab gehofft und geweint
Hab mir – irgendwas über dich
Zusammengereimt

Hab mir überlegt, vorgesagt
Was ich dir sagen will
Mal mit vollem Verstand, klar durchdacht
Mal mit zu viel Gefühl
Hab alles so oft Wort für Wort
Nochmal durchgespielt,
Durchdacht, wiederholt, analysiert
Und nochmal gefühlt

Ich weiß wir tun immerzu
Das Beste was wir können
Auch wenn wir ab und zu
In die falsche Richtung rennen
Später weiß man´s besser
Jetzt wissen wir´s nur so
Wie wir´s gerade denken und tun
Und fühlen sowieso

Dann fing ich an – zu schaun
Was bei mir grad so ist
Warum ich bin – wie ich bin
Und nicht warum – du grad so bist
Hab in mir aufgeräumt, ausgeträumt
Und erwarte nicht mehr
Was wir uns versprochen hatten
Das ist zu lange her

Ich weiß wir tun immerzu…

Wir sind alle auf dem Weg
Auf unsere Weise
Vielleicht endet sie genau hier
Die gemeinsame Reise
Ich nehm es an, tut es mir auch weh
Das war auch ein Versprechen von uns
Und es ist okay

Wir tun immerzu – das Beste was wir können…

Keine Angst

Ich schau aus dem Fenster dem Frühling zu
Wir er Blüte für Blüte erwacht
Wie er sich einfach so, ohne mich
Auf den Weg durch die Straßen macht

Bin ich traurig? – Nein bin ich nicht
Ich genieße aus der Ferne
Alles ist im Wandel
Ich beobachte es gerne

Ich weiß momentan sind die Dinge
Mehr als suboptimal
Und manche Zukunftsmelodie
klingt katastrophal

Doch ich hab keine Angst
Ich entscheide mich dafür
Ich komm durch jedes Tief
Und jedes Tal zurück zu mir

Und ich fühl mich frei
Ich erinner mich daran
Jemand sagte mal zu mir
Freiheit fängt im Kopf an

Ich bleibe hier an meinem Fensterplatz
Nehm an was ich nicht ändern kann
Fühl mich nicht gefangen
Denn meine Freiheit fängt
In meinem Innern an

Jeder Baum jede Blüte kommt in seine Kraft
Ich atme ein und wieder aus
Fließe mit dem Leben setz mich nicht zur Wehr
Und mach das Beste draus

Bin ich traurig? – Nein bin ich nicht
Weil ich Frieden spüren kann
Da draußen und tief in mir
Und komm weiter bei mir an

Die Welt dreht´n paar Runden ohne uns
Und wir eine in uns selbst
Und irgendwie wird es irgendwann weiter gehn´
Auch wenn du´s grad in Frage stellst

Hey Du – hab keine Angst
Bleib einfach nur bei Dir
Du kommst durch jedes Tal
Durch das Du gehst zurück zu Dir

Hey Du – Fühl Dich frei
Denn da ist was dran
Jemand sagte mal zu mir
Freiheit fängt im Kopf an

Sei einfach da wo Du gerade bist
Nimm an was Du nicht ändern kannst
Fühl Dich nicht gefangen
Denn Freiheit fängt in Deinem Innern an

Wie´s weitergeht – Ich weiß es nicht
Doch ich glaube schon daran
Wenn das durch ist fängt ne neue
Vielleicht ´ne andere Freiheit an

Ich hab keine Angst
Ich entscheide mich dafür
Ich komm durch jedes Tief
Und jedes Tal zurück zu mir

Und ich fühl mich frei
Ich erinner mich daran
Jemand sagte mal zu mir
Freiheit fängt im Kopf an

Und ich bleibe hier an meinem Fensterplatz
Nehm an was ich nicht ändern kann
Fühl mich nicht gefangen
Denn meine Freiheit fängt in meinem Innern an

Auf dem Weg

Egal wohin ich geh
Ich bin immer auf dem Weg
Weiß ich auch nicht wohin
Ich folg dem was mich bewegt

Ich glaub es tut nicht gut
Immerzu zu denken
vielleicht sind wir einfach da
Um Liebe zu verschenken

Und wer weiß, ja wer weiß
Wo wir uns vielleicht begegnen
Vielleicht laufen wir im Kreis
Und stehn manchmal auch im Regen

Und wenn mir dann zum Heulen ist
Lass ich den Tränen freien Lauf
Und finde ich das Glück
Heb ich es einfach auf

Und meint die ganze Welt
Die Zeit rennt ihr davon
Mach ich da nicht mit
Zeit – Was ist das schon

Und ich plane nicht für später
Lebe was ich will sofort
Jetzt ist meine Zeit
Und ich bin nie am falschen Ort

Und wer weiß ja wer weiß
Wo wir uns vielleicht begegnen
Vielleicht drehn wir uns im Kreis
Und warten auf den Regen

Und wenn mir zum Heulen ist
Lass ich den Tränen freien Lauf
Und finde ich das Glück
Heb ich es einfach auf

Und ich lerne jeden Tag
Und ich lache und ich liebe
Ohne Urteil ohne Wertung
Ohne Unterschiede

Alles was mal war, war wichtig
Doch es – zählt heut nicht mehr
Nur die Liebe bleibt ich trag sie
Dankbar vor mir her

Und wer weiß ja wer weiß
Wo wir uns vielleicht begegnen
Vielleicht schließen wir den Kreis
Und tanzen auch im Regen

Und wenn mir zum Heulen ist
Lass ich den Tränen freien lauf
Und finde ich das Glück
Heb ich es einfach auf

Auf dem Weg, auf dem Weg
Mmanchmal bleib ich einfach stehn
Für einen kurzen Augenblick
Nur um mich staunend umzusehn

Denn viel zu oft verlier ich mich
In dem Gedankenlabyrinth
Aber das macht mir nichts aus
Weil ich mich immer wieder find

Und wer weiß ja wer weiß
Wo wir uns vielleicht begegnen
Vielleicht sitzen wir im Kreis
Und beten für den Regen

Und wenn mir zum Heulen ist
Lass ich den Tränen freien Lauf
Und finde ich das Glück
Heb ich es einfach auf

Und muss ich mich entscheiden
Dann frage ich mein Herz
Und schicke meine Zweifel
Einfach himmelwärts

Und keiner weiß, keiner weiß
Wohin wir uns bewegen
Aber das ist dann der Weg –
Das ist das Leben

Das ist das Leben

Geburtstagsvergesser

Ich bin der größte Geburtstagsvergesser der Welt
Weil mir an solche Tage denken müssen nicht gefällt
Hin und wieder denk ich einfach so an Dich
Nur am Geburtstag irgendwie nicht

Das ist ein Ding dass bei mir
Einfach nicht funktioniert
Ich habs auch schon mit nem Kalender ausprobiert
Der zeigt mir dann auch pünktlich das Ereignis an
Ich denk in dem Moment auch wirklich dran

Nur dann ist es plötzlich wieder viel zu spät
Weil mein Gedankenkarussell
Sich einfach weiter dreht
Geburtstag ist besonders – Geburtstag ist toll
Doch mein Kopf ist dafür leider immer viel zu voll

Es hat nichts damit zu tun
dass Du nicht wichtig bist
Nur damit dass mein Gefühl
Nicht an ein Datum gekoppelt ist

Und darum sing ich jetzt
Ganz liebevoll ein Lied für Dich
Gratuliere dir von Herzen und feiere Dich
Auf meine Art und Weise wenn auch viel zu spät
Doch ich denk dass das auch gut
Nach dem Geburtstag geht

Happy Birthday to you happy Birthday to you…

Ich denk viel öfter einfach so an dich
Als nur an deinem Tag
Weil ich am liebsten dann
An einen Menschen denken mag
Wenn mein Herz auf die Reise zu dem andern geht
Und nicht nur dann wenns im Kalender steht

Drum verzeih mir bitte bitte meine Unachtsamkeit
Und an dieser Stelle wirds wohl endlich Zeit
Meinen Glückwunsch loszuwerden, zu gratulieren
Anstatt hier meine Vergesslichkeit zu diskutiern

Ich wünsch Dir Liebe, Gesundheit, Zeit, und Kraft
Alles was Dir fehlt, alles was Dich glücklich macht
Was das ist kannst du nur allein entscheiden
Denn zu wünschen was nicht zu dir passt
Will ich vermeiden

Es hat nichts damit zu tun
dass Du nicht wichtig bist
Nur damit dass mein Wunsch nicht gern
an eine Floskel gebunden ist

Drum sing ich jetzt ganz liebevoll ein Lied für Dich
Gratuliere dir von Herzen und feiere Dich
Auf meine Art und Weise wenn auch viel zu spät
Doch ich weiß dass das auch gut
Nach dem Geburtstag geht

Happy Birthday to you… happy Birthday to you…

Eins sollst du noch wissen all das wünsch ich dir
Nicht nur zum Geburtstag nicht nur jetzt und hier
Sondern immerzu und überall zu jeder Zeit
Bei jeder noch so klitzekleinen Gelegenheit

Ob Geburtstag oder nicht
Ich hab dich gern keine Frage
Doch wahrscheinlich ist es jetzt
Ganz egal was ich sage
Ich hoffe du verzeihst mir wenn ich für dich sing
Und dir ein ganz Besondres
Nachgetragenes Ständchen bring

Happy Birthday to you happy Birthday to you… Happy Birthday

Hier den Geburtstagsvergesser herunterladen:
https://www.clara-musik.de/geburtstagsvergesser/

Hier auf YouTube anschauen:
https://youtu.be/eDmmDV9jsjA

Menschen

Ich liebe Menschen doch manchmal etwas weniger
Wenn sie korrupt oder intolerant sind
Ja ich mag Menschen grundsätzlich schon sehr gern
Auch wenn der Mensch echt viel verkehrt macht wie ich find

Ich liebe Menschen auch manchmal intensiver
Besonders dann wenn sie auf meiner Welle schwimmen
Ich umgeb mich gern mit denen, die sich gut und gern verstehen
Nicht verurteilen und bewerten was wir tun – wer wir sind

Trotz der Dinge, die der Mensch sich rausnimmt,
Die er tut, die er sagt, versucht und verkackt
Ist er liebenswert in meinen Augen
Dass ein Tunichtgut sich auch ändern kann
Dass er lernt, weiser wird, vielleicht irgendwann
Daran will ich glauben

Ja er lügt und er hetzt, missbraucht und verletzt
S´ gibt so viel was er wirklich nicht gut kann
Doch beim Sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ich liebe Menschen, auch wenn es manchmal schwerfällt
Weil sie vergessen was es heißt menschlich zu sein
Wir können fühlen, wir können denken doch ich hab meine Bedenken
Zu viele setzen das nicht richtig ein

Ich liebe Menschen – besonders wenn sie lieb
Und respektvoll miteinander sind
Wenn nicht bin ich geduldig, weil es ganz und gar nicht
Leicht ist achtsam zu sein – wie ich find

Er benutzt und verschmutzt, macht so vieles kaputt
Was man nie wieder reparieren kann
Doch beim Sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ich liebe Menschen – auch wenn ich einen treffe
Der es scheinbar nicht gut mit mir meint
Ich stell mir vor was er fühlt wenn er hier den Schurken spielt
Ob im Innern vielleicht seine Seele weint

Ich liebe Menschen – ich weiß genau warum
Mich fasziniert wenn sie besonders eigenartig sind
Wunderlich und seltsam, ungewöhnlich wirksam
Einfach merk – und liebenswürdig wie ich find

Trotz der Dinge, die der Mensch sich rausnimmt,
Die er tut, die er sagt, versucht und verkackt
Ist er liebenswert in meinen Augen

Dass ein Tunichtgut sich auch ändern kann
Dass er lernt – weiser wird vielleicht irgendwann
Daran will ich glauben

Er produziert, ignoriert, gewinnt und verliert
S´ gibt viel was man ihm vorwerfen kann
Doch beim sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ja beim Annehmen statt abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ja beim Annehmen statt abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Subtile Kriege

Wir sind ein gesegnetes Land
Eins der reichsten von allen
Und Du meinst wir leben in Frieden
Weil hier keine Bomben fallen

Krieg sind nicht nur rollende Panzer
Deckung im Schützengraben
Krieg ist nicht nur die Waffe die wir
Auf andere gerichtet haben

Da ist der subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Ausgrenzung, Vorurteil, Ablehnung, Neid
Intoleranz und Respektlosigkeit
Manipulation und Lüge
All das sind subtile Kriege

Du führst Krieg wenn Du andere verurteilst
Auf Land und Grund Anspruch erhebst
Wenn Du ein Leben mit falschen Werten
Gegen das was Dein Herz dir sagt lebst

Es ist Krieg wenn man andere Erdenbewohner
Benutzt und der Freiheit beraubt
Und bis wir den Wert dieser Welt nicht erkennen
Hört dieser Krieg auch nicht auf

Das ist der subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Ausbeutung, Mobbing und Unehrlichkeit,
Korruption und Gefühllosigkeit
Druck, Gier und Intrige
auch das sind subtile Kriege

Mißbrauch, Egoismus und Boshaftigkeit
verbale Gewalt und Maßlosigkeit
Zwang und erkaufte Liebe
alles subtile Kriege

Wir leben ständig im Krieg mit uns selbst
Den Eltern, der Vergangenheit
Dem inneren Schweinehund, all den Gefühlen
Der Selbstverantwortlichkeit

Wir sind im Krieg mit der inneren Stimme
Denn kaum einer hört mehr darauf
Weil wir sie unterdrücken, uns kampfbereit zeigen
Hört dieser Krieg auch nicht auf

Dieser subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Missgunst und provoziertes Leid
Habsucht und Hinterhältigkeit
Streitsucht, gespielte Liebe
Sind unsere subtilen Kriege

Eifersucht, Abwertung, Aufdringlichkeit
Resignation, Rücksichtslosigkeit
Ignoranz, vermeintliche Siege
Jeden Tag so viele Kriege

Arroganz und Überheblichkeit
Diskriminierung und Großkotzigkeit
Liebesentzug und Machtspiele
All die subtilen Kriege

Zu viele Kriege
Wir brauchen mehr Liebe

Kannst Du mir sagen welcher Krieg
Führt uns zu einem Sieg
Durch den am Ende jeder
Sich selbst und den anderen liebt

Du bist schön

Traurig von ihren Worten und vom Schweigen
Sie verletzen um ihre Schwächen nicht zu zeigen
Das Kind in mir ist getroffen
ann es nicht verstehn´
Warum sie´s nicht merken
Die Tränen nicht sehn´

Sie können nur auf ihre Weise spielen
Teilen aus weil sie sich dann besser fühlen
Ich halte gegen mit göttlicher Kraft
Find in mir was mich glücklich macht

Denn ich bin schön
Auch wenn sie mich so nicht sehn

Wertvoll auch wenn sie mich übergehn´
Die giftigen Pfeile die sie auf mich zielen
Sind nur Schmerzen die sie in sich fühlen

Ich bin klug auch wenn sie mich nicht verstehn´
Liebevoll auch wenn sie das übersehn´
Ich liebe mich und lerne für mich da zu sein
Denn bin ich für mich da, bin ich nicht allein

Wundervoller Mensch du kannst grausam sein
Ich denke das hat Gott so nicht gemeint
Er meinte Dich als Wesen voll Liebe und Kraft
Das sich und andere glücklich macht

Die Andern´ können niemals was dafür
Wenn Du nicht glücklich bist liegt es an Dir
Fang an zu leben mit göttlicher Kraft
Such in dir was Dich glücklich macht

Denn Du bist schön
Auch wenn du es noch nicht siehst

Wertvoll auch wenn du dich übergehst
Die giftigen Pfeile die du schießt
Sind nur die Schmerzen die Du in dir spürst

Du bist klug auch wenn Du noch nicht lernen willst
Liebevoll auch wenn du es grad nicht fühlst
Liebe Dich und lerne für dich da zu sein
Denn bist du für dich da, bist du nicht allein

Bist Du für Dich da wird es anders sein
Bist Du für dich da wird es leichter sein
Bist Du für dich da wird es besser sein

Herz für Kinder

Wärst du nicht gern noch einmal Kind
Weil du als Kind einfach sorglos bist
Weil Du nicht weißt was es heißt
Wenn das Leben nicht einfach ist

Wärst du nicht gern noch einmal klein
Weil ja als Kind alles viel schöner ist
Weil du geliebt, weil du umsorgt
Sicher im Kreis der Familie bist

Doch kannst du sicher sein
Wo du geboren wirst
Was wenn dein Haus kein zu Haus
Mit einer Familie ist

Dann wünschst Du dir eine Fee
Die Deine Träume erfüllt
Einen Menschen der Dich sieht
Und der deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn du nicht weiter weißt

Wärst du nicht gern noch einmal Kind
Weil man da gern an Wunder glaubt
Weil man gekonnt den Augenblick lebt
Ohne Angst in die Zukunft schaut

Wärst du nicht gern noch einmal klein
Weil ja als Kind alles viel leichter ist
weil du noch nicht auf dich gestellt
Allein für dein Leben verantwortlich bist

Doch was wenn die Wirklichkeit –
So gar nicht existiert
Was wenn es so wie du dir das wünschst
Nicht funktioniert

Dann brauchst Du einen Freund
Der Dich sieht und mit Dir fühlt
Der ein wenig mit dir teilt
Und Deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn Du nicht weiter weißt

Ich glaube an Wunder
Wenn wir selbst diese Wunder sind
Wenn wir geben was wir bräuchten
Wären wir nochmal Kind

Dann hast du einen Freund
Der Dich sieht und mit Dir fühlt
Der ein wenig mit dir teilt
Und Deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn du nicht weiter weißt

Mach nicht mit

Da stehst Du nun und weinst
Bist enttäuscht und deprimiert
Allein mit Dir, weißt nicht mehr
Wo Du wirklich hingehörst
Du fühlst Dich hilflos und desillusioniert

Wozu brauchst Du einen
Der dir sagt was Sache ist
Du hast ein Herz, hör einfach hin
Alles was Du fühlst macht Sinn
Frag Dich wer Du sein sollst
Und wer Du wirklich bist

Wenn sie Parolen grölen um zu überzeugen
Wenn Respekt und Toleranz auf der Strecke bleiben
Wenn man Dich überreden will mutiger zu sein
Und Du lässt Dich dabei auf was Illegales ein

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt
Weil Dein Herz es besser weiß

Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Leg die Liebe nicht auf Eis

Folge lieber keinem
Der Deine Ängste schürt
Er ist nur der der dich benutz
Der Dir Deine Flügel stutzt
Der selber Angst hat
Und sich nicht für andere interessiert

Wenn man Dich klein macht statt Dich zu schätzen
Wenn sie hinterm Rücken über andere hetzen
Und wenn nicht erwünscht ist dass Du hinterfragst
Oder ganz offen Deine Meinung sagst

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt E
Weil Dein Herz es besser weiß
Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Geh raus aus diesem Kreis

Was ich von Dir will ist nur Integrität
Entscheide Dich bewusst wofür Dein Leben steht

Bist Du ein Mensch der fühlt und denkt
Oder den ein andrer lenkt
Wo beginnst Du frei zu sein
Und wo wirst Du eingeschränkt
Und wer ist es wert
Dass Du ihm Dein Vertrauen schenkst

Wenn man Menschen
Aus irgendeinem Grund diskriminiert
Wenn Macht missbraucht
Und zur Gefahr für andere wird
Wenn eigene Interessen
Über dem des Volkes stehn
Und es um Unterdrückung
Statt um Unterstützung geht

Wenn Gewaltbereitschaft größer
Als der Wunsch nach Frieden ist
Wenn es zum Thema wird ob Du
Frauen oder Männer küsst
Wenn man wieder Grenzen schafft
Statt den Blick zu weiten
Wenn man lieber spaltet statt zu vereinen

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt
Weil Dein Herz es besser weiß
Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Leg die Liebe nicht auf Eis
Leg sie nicht auf Eis

Meine Politik

Da oben tobt der Kampf um Machtpositionen
Und wir alle haben Angst
Dass sich Dinge wiederholen
Wir wettern gegen die Regierung
Demonstrieren gegen Wände
Legen unser Schicksal ungewollt in andere Hände

Und ich stehe hier und frag mich
Was ist meine Position
Denn mein Herz folgt keinem Aufruf
Zur Demonstration
Doch es ist Zeit, Gesicht und Herz zu zeigen
Darum singe ich, statt wie bisher zu schweigen

Meine Politik ist die Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

So vieles um mich rum ist so absurd, so irreal
Zu wenig Fakten über das was ist und was mal war
Wer war dabei, wer weiß Bescheid
Worum sich alles dreht
Wer weiß überhaupt was in ihm selber vor sich geht

Wir spüren unsere Ängste
Daraus schmieden wir Parolen
Und folgen denen, die uns in dieser Angst abholen
Wir werden laut und machen Gegenwind
Doch wissen wir, wofür wir angetreten sind

Meine Politik ist die Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

Der Frieden in der Welt
Beginnt mit Frieden in mir selbst

Erst wenn alle friedlich werden
Beginnt der Frieden hier auf Erden

Niemand kann wohl weniger politisch sein als ich
Dennoch steh ich auf und erkläre meine Sicht
Ich fang im Kleinen an und pflanze Liebe ein
Schaffe so die Basis für ein bewusstes Sein

In der Gesellschaft und für jede weitere Aktion
hier unten, in der Mitte, in der Fraktion
Erinner´ die an Liebe, die nach oben schau´n
Und schick sie denen, die unsere Zukunft bau´n

Meine Politik ist Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

Der Frieden in der Welt
Beginnt mit Frieden in uns selbst

Wenn alle friedlich werden
B
eginnt der Frieden hier auf Erden

Für den Frieden in der Welt
Schaff ich Frieden in mir selbst

Wenn ich die Welt nicht ändern kann
Fang ich in meinem Innern an

Musik ist dabei meine Politik

Musik ist meine Politik

So siehts aus

Du fragst dich wer du bist
Pass auf ich zeig´s dir – ich
Ich hab die absolute
Menschenkenntnis glaub mir
Ich drück dir n Stempel auf
Mach ne Schublade auf
Und zack – Bist du drin

Du fragst dich was du tun sollst
Pass auf ich sags dir
Ich hab den Blick durch die
Materie vertrau mir
Guck wie’s die Masse macht
Dann machst ´Du es nach
Und so – kriegst du das hin

So sieht´s aus das ist das was heute geht
Man muss nur wissen wie es läuft
Und wo was steht
Medien geben Tipps ohne Ende
Legen dir den Trend in die Hände
Alles ganz ehrlich und völlig ungefährlich
Zwei drei Klicks und ab geht die Post

Du fragst dich wo es lang geht
Ich geb dir n tipp
Kenn mich nämlich damit aus
Mach einfach mit
Schalte YouTube ein
Zieh Dir den Clip mit Werbung rein
Da wird dir die Richtung gezeigt

Du fragst dich was ist wichtig
Und kommst einfach nicht drauf
Bevor Du irgendeinen
Ungeprüften Blödsinn glaubst
Da gibt´s n´Coach im Internet
Der verkauft Dir das Rezept
Dann weißt du bescheid

Das ist das Prinzip was alle glücklich macht
Abgeguckt ist halb gewonnen, wäre doch gelacht
Bloß nicht selber fühlen oder denken
Aufs Trittbrettfahrn und Followen beschränken
Alles ganz echt und jeder hat Recht
Und virtuelle Freunde spenden Trost

Superlativen, Gepimpte Existenzen
Alleskönner, Einflussnehmer, Minusintelligenzen
Sie geben gern den Ton an
Und Du nimmst Dir ein Beispiel dran

Hältst Dich schön im außen fest
Setzt Dich ins vordesignte Nest
lässt eigene Kompetenzen
Aufs Minimum beschränken

Ja so sieht´s aus das ist das was heute geht
Man muss nur wissen wie es läuft
Und wo was steht
Die Medien geben Tipps ohne Ende
Legen dir den Trend in die Hände
Alles ganz ehrlich und völlig ungefährlich
Zwei drei Klicks und ab geht die Post

Das ist das Prinzip was alle glücklich macht
Abgeguckt ist halb gewonnen, wäre doch gelacht
Bloß nicht selber fühlen oder denken
Aufs Trittbrettfahrn und Followen beschränken
Alles ganz echt und jeder hat Recht
Und virtuelle Freunde spenden Trost

La la la…

Und eigentlich

Du stehst auf
Jeden Morgen das gleiche Spiel
Du gehst los
Kurs auf das gleiche Ziel
Und die Frage
Kommst du überhaupt an
An deinem Ziel
Und wessen Spiel spielst du eigentlich

Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh
Nicht zu spür´n was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich gibt es weder falsch noch richtig
Und eigentlich wärs so unendlich wichtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Und welches Spiel du da spielst

Jeden Tag
Der gleiche Marathon
Du läufst los
Ja wovor läufst du bloß davon
Dann die Frage
Was treibt dich an
Wo willst du hin
Mit welchem Sinn läufst du eigentlich

Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh
Nicht zu spürn was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich gibt es weder falsch noch richtig
Und eigentlich wärs so unendlich wichtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Und welches Spiel du da spielst

Deine Gedanken fahren Achterbahn
Und eigentlich hast du überhaupt keinen Plan
Doch eigentlich hast du gerade den Anfang gemacht
Du hast drüber nachgedacht

Denn eigentlich geht’s dir nicht gut – nichts ist okay
Und eigentlich tut es immer wieder weh
Nicht zu spürn was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich ist es unendlich wichtig
Und absolut richtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Dass du dein eigenes Spiel spielst

Eigentlich geht’s nur so – so wärs okay
Geeigneter Weise tuts dann nicht mehr weh
Wenn du merkst was du fühlst
Wenn du weißt was du willst

Uneigentlich bleibt es so wichtig
Und absolut richtig
Das zu tun was du wirklich willst
Dass Du dein eignes Spiel spielst

Dein eignes Spiel spielst
Eignes Spiel spielst

Wenn das so weitergeht

Wenn das so weitergeht
Seh ich schwarz für unser Leben
Denn auf diese Art
Wird´s keine schöne Zukunft geben
Wenn ich seh´ wie viele Menschen
Diese Welt ausbeuten
Weil sie Geld und Macht
Als Reichtum deuten

Wenn ich spüre welche Werte
Mehr und mehr an Wert verlieren
Weil Menschen sich in Ängsten
Und Extremen verlieren
Wenn das so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Wenn ich seh´ wohin
Die Menschen ihren Focus lenken
Wo sie ihre Stimme
Ihre Selbstachtung verschenken
Wenn bewusst wird
Was für Menschen Völker regieren
Und profitgeile Typen
Tag für Tag so produziern´

Wenn ich sehe wie der Mensch
Sich über die Natur erhebt
Unbedacht und egoistisch
Über Leichen geht
Wenn das so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Es schmerzt in meiner Brust
Und raubt mir den Verstand

Wenn das so weitergeht –
Ja wenn´s so weitergeht

Doch es könnte auch ganz anders sein
So wie in meinen Kreisen
Vielleicht können die, die anders sind
Der Welt beweisen
Dass der Mensch nicht nur Ego
Sondern auch Seele ist
Dass ein Gutmensch unter Machtmenschen
Nicht alleine ist

Dass es mehr werden
Die sich für die Liebe entscheiden
Die gemeinsam wachsen
Und in ihrer Mitte bleiben
Wenn´s so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Mehr von denen d
Die bewusst erleben was sie umgibt
Die wissen dass der wahre Reichtum
Nicht im Außen liegt
Die schützen und ehren
Was uns am Leben hält
Sich nicht von anderen holen
Was in ihrem Inneren fehlt

Menschen die den Sinn von allem
Immer wieder hinterfragen
Und für das was sie tun
Auch die Verantwortung tragen
Dass es weitergeht – immer weitergeht

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Folg dem Gefühl
Und kombinier´s mit dem Verstand

Damit es weitergeht

Auf der einen Seite geht die Welt bald unter
Auf der andern wächst ein bewusstes Sein
Auf der einen möchte ich niemals stehn
Auf der andern bin ich gern daheim

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Hör auf Dein Gefühl
Und nutze Deinen Verstand

Damit es weitergeht – immer so weitergeht

Texte und Gedichte zum Jahresende
bisher nur auf YouTube veröffentlicht

Abschied nehmen

Es riecht nach Seetang und Salz
Möwen kreisen über dem Meer
Die Sonne verliert ihre Kraft
Der Strand ist menschenleer

Alles hat sich verändert
Nichts ist wie´s mal war
Bernsteinerne Erinnerungen
Manche trüb, viele klar

In den Bäumen rauscht Wehmut
Vom Glück aus Sommertagen
Und unter der Sandbank sind so viele Andenken
An damals begraben

In mir eine Wehmut vom Glück aus Sommertagen
Und dort an der der Sandbank tief unterm Meer
Hab ich alles begraben

Doch ich will Abschied nehmen
Von diesem alten Leben
Mit großer Dankbarkeit – Es war ne gute Zeit
All die Wege hier bin ich so oft gegangen
Der nächste Schritt ist der was Neues anzufangen
Ich möchte einfach gehen
Ohne mich nochmal umzudrehn
Es fällt nicht leicht nach all der Zeit
Nicht mehr zurück zu sehn
Doch ich will Abschied nehmen

Der Wind weckt die Geister
Die in Sandburgen schlafen
Schon so lange Zeit
Sie waren immer dabei
Bei Jugendsünden und Liebeleien

Sie flüstern Geschichten von damals ins Ohr
Es ist so lange her und kommt mir gar nicht so vor

Aus den Dünen strömt Sehnsucht
Ein Schmerz bebt unterm Sand
Hoffnung trägt sich übers schimmernde Wasser
Ein Lachen weht über den Strand

In mir diese Sehnsucht
Ein Schmerz hebt sich aus dem Sand
Hoffnung auf Ruhe und Frieden in mir
Verhallendes Lachen am Strand

Doch ich will Abschied nehmen
Von diesem alten Leben

Eine angeknackste Muschel
Vom Sturm an den Strand getrieben
Ich will sie aufheben, als Erinnerung
Und lass sie liegen

Denn ich will Abschied nehmen
Von diesem alten Leben…

Allein sein

Allein sein – Heißt nicht immer einsam sein
Allein sein – Heißt eins mit mir sein
Allein sein – Ohne Rechenschaft
Keiner da – Der Rechnungen schafft
Über das was man sagt – Über das was man tut
So ganz alleine geht’s mir meistens – Richtig gut

Keiner der drängelt und auf sich warten lässt
Keiner der nervt Dich unter Spannung setzt

Keiner der sagt lass das sein
Keiner der meint das geht so
Und meine Gedanken kreisen bis nirgendwo

Alles ganz easy – Alles zu meiner Zeit
Und ein wunderbares Wohlgefühl
Macht sich in mir breit

Allein sein – Heißt nicht immer einsam sein

Keiner der Pläne verwirft
Und keiner der welche macht
Keiner der beim Streit am Ende besser lacht

Keiner der fragt wann Du kommst
Oder wohin Du gehst
Niemand der Geräusche von sich gibt
Wenn du schläfst

Alles ganz easy – Alles zu meiner Zeit
Und ein wunderbares Wohlgefühl
Macht sich in mir breit

Allein sein – Heißt nicht immer einsam sein

Keiner der dich umarmt – Und tröstend umsorgt
Und dir bei einer Tränenflut sein Taschentuch borgt

Keiner der dich liebkost und wärmt in der Nacht
Der Deinen Kummer mit dir teilt Dich glücklich macht

Alles ganz easy – Alles zu meiner Zeit
Und ein wunderbares Wohlgefühl
Macht sich in mir breit

Allein sein – Heißt nicht immer einsam sein

Alles neu

Ich seh´ dich an
Das Leuchten deiner Augen
Hab ich lang vermisst
Und dieser Blick sagt mir
Dass Du angekommen bist
Ich fühl mit dir
Endlich hast Du auch mal Glück
Hast es schon so lang verdient
Jetzt schau nicht mehr zurück

Denn es geht aufwärts
Die dunklen Tage sind gezählt
Es wird heller
Da ist nichts mehr was uns quält
Wir fühlen uns als wenn wir schweben
Und genießen unser Leben neu neu neu

Da ist jemand der Dich einfach liebt
So wie du bist
Du kannst atmen – fühlst Dich frei
Wenn er bei dir ist
Und plötzlich weißt du wie es sein muss
Alles ist ganz klar
Kannst nicht verstehen
Warum es früher anders war

Denn es geht aufwärts
Die dunklen Tage sind gezählt
Es wird heller
Da ist nichts mehr was uns quält
Wir fühlen uns als wenn wir schweben
Und genießen unser Leben neu

Ja es geht vorwärts
Die schweren Tage sind gezählt
Es wird leichter
Es gibt nichts mehr was uns fehlt
Wir bekommen und wir geben
Wir erfahren und erleben
Alles neu alles neu alles neu neu neu neu

Auch wenn wir nie wissen wann genau
Alles hat so seine Zeit es bleibt nicht ewig grau
Keine Angst vor der Dunkelheit
Sie ist Vergangenheit – Es ist so weit

Denn es geht aufwärts
Die dunklen Tage sind gezählt
Es wird heller
Da ist nichts mehr was uns quält
Wir fühlen uns als wenn wir schweben
Und genießen unser Leben neu

Ja es geht vorwärts
Die schweren Tage sind gezählt
Es wird leichter
Es gibt nichts mehr was uns fehlt
Wir bekommen und wir geben
Wir erfahren und erleben
Alles neu alles neu alles neu neu neu neu

Ameisen Lied

Ameisen in meiner Küche
Wo kommen die denn her?
Ameisen in meiner Küche
So viele – ich glaub ich werd nicht mehr

Ich beobachte sie
Wie sie unbeirrt und emsig ihrer Wege gehen
Ich schau sie an, geh ganz nah ran
Und find sie wunderschön
Ich such im Netz nach einem spirituellen Sinn
Warum sie mich besuchen
Und ich Asyl für diese Tierchen bin

Ameisen in meiner Küche
Wo kommen die denn her
Ameisen in meiner Küche
So viele – ich glaub ich werd nicht mehr
Die eine Ritze mach ich dicht
Da kommen sie von woanders her
Ich kann sie kaum noch zählen
Es werden immer mehr

Sie krabbeln umher
Und suchen überall nach süßen Sachen
Sie fallen in mein Honigglas
Das ist echt nicht mehr zum Lachen
Sonst hab ich Gäste gern
Und werf sie eigentlich nicht raus
Jetzt seh ich schwarz, wenn ich nach Hause komm
Und flehe: zieht doch bitte wieder aus

Ameisen in meiner Küche
Wo kommen die denn her…

Mein Flehen hilft nichts
Da fällt mir ein, die können ja gar nicht hören
Wie mach ich ihnen jetzt nur klar
Dass sie doch etwas stören
Mit einem Mittel der Natur
Konnte ich sie nicht vertreiben
Was ich dann gemacht hab, sag ich nicht
Ich hoffe nur, sie mussten nicht leiden

Ameisen in meiner Küche
Wo kamen die denn her
Ameisen in meiner Küche
So viele – ich dachte ich werd nicht mehr
Die eine Ritze machte ich dicht
Da kamen sie von woanders her
Ich konnt´ sie kaum noch zählen
Es wurden immer mehr

Nun sind sie weg – so sollte es sein
Und ich fühl mich irgendwie allein

Gerüchteküche

In der Gerüchteküche brodelt´s
Die ganze Nachbarschaft ist heiß
Weil jeder irgendwas behauptet
Und doch überhaupt nichts weiß

Hast Du schon gehört
Ja Dings hat´s mir erzählt
Mein Gott was für´n Drama
Das hat gerade noch gefehlt

Und der Dingens von da drüben
Na Mensch der traut sich was
Ich dachte der wär nett
Das hätt ich nie von dem gedacht

Ein bisschen was erahnt
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei,

Doch wenn man sich mal reinfühlt
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Phantasien sind klar,
Die Tatsachen nicht ganz

Und so bekommt die Story
N
en riesen Rattenschwanz
Die Phantasien sind klar
Die Tatsachen nicht ganz

Und die Story kriegt
Nen riesen Rattenschwanz

Wir mutmaßen und glauben
Und schrauben daran rum
Und merken nicht mal wir
Verkaufen uns nur selbst für dumm
Sag mal hast Du das gewusst
Nee, doch ich habs mir fast gedacht
Dem ist doch anzusehen
Dass der solche Sachen macht
Ja und hast Du´s mitbekommen
Die von oben zieht jetzt aus
Wegen der Sache neulich
Davon tratscht das ganze Haus

Ein bisschen was gehört
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei

Doch wenn man sich mal reinfühlt
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Tatsachen sind harmlos
Die Phantasien nicht ganz

Tja der Buschfunk funktioniert
Eben schon seit Kaiser Franz

Die Tatsachen sind harmlos
Die Phantasien nicht ganz

Und der Buschfunk funktioniert
Seit Kaiser Franz

Informationspolitik auf recht fraglichem Niveau
Von Narren eingerührt wird das Gerücht zur Show
Sie tragen es ins Dorf oder posten es im Netz
Gleich werden noch mehr Narren darauf angesetzt
Wo eigene Stories fehlen
Die dem Dasein Würze geben
Sorgen Gerüchtesnacks
Für ein erfülltes Leben

Ein bisschen was gehört
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei,

Doch wenn man sich mal reinfühl
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Tatsachen sind leider oft ohne Relevanz
Und Objektivität hat meistens keine Chance
Die Tatsachen sind leider oft ohne Relevanz
Und Objektivität hat keine Chance

Ein bisschen was erahnt
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei,

Doch wenn man sich mal reinfühlt
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Phantasie der Leute
Macht mir manchmal Angst

Denn die ist etwas was Du
Nicht kontrollieren kannst.

Ja die Phantasie macht mir manchmal Angst
Weil Du sie nicht kontrollieren kannst

Grenzen

Es gibt Grenzen das weißt Du
Ich weiß es auch
Oder sollen wir das nur glauben
Wer macht sie und wozu sind sie da
Sollen sie die Freiheit beschützen
Oder werden sie uns diese rauben

Sie sind so gut diktiert und so ungenau
Sie stören und sie sind wichtig
Sie werden gesetzt und verletzt
Was ist am Ende richtig

Wir schaffen sie um zu unterscheiden
Entscheidungen zu treffen
Wir nutzen sie, wir definieren sie
Um uns daran zu messen

Wir sprengen und schaffen sie jeden Tag neu
Manchmal fliegen die Fetzen
Wir verteidigen sie, reißen sie ein
Um sie dann wieder zu ersetzen

Grenzen – ja nur durch Grenzen
Ist etwas das was es ist

Durch Grenzerfahrungen wirst Du wer Du bist
Grenzen sind gut – Grenzen sind schlecht
Sie sind was der Mensch daraus macht
Gute Grenzen erleichtern das Leben
Und schlechte sind hungrig nach Macht

Wir verschieben und erweitern sie
Je nach Wetterlage
Wir lieben und wir hassen sie
Ohne geht´s nicht keine Frage

Wir grenzen ein oder aus
Bewusst oder unbewusst
Und das Ego macht jede Begrenzung mit
Bis es aufgeben muss

Sie sichern uns – machen uns scheu
Je nachdem was sie uns versprechen
Sie kontrollieren und manipulieren
Manch einer wird sich dafür rächen

Grenzen – ja nur durch Grenzen …

Sie trennen und markieren
Bewachen die Zivilisation
Sie individualisieren denn
Abgrenzung schafft Position

Sind Statussymbol oder Privileg
Für den der´s sich leisten kann
Einschränkung und Schikane
Für den kleinen Mann

Sie stiften Krieg und Frieden zugleich
Sind ein Machtinstrument
Und ein Buch mit sieben Siegeln
Für den der keine kennt

Wo ist die Grenze für all diese Grenzen
Kann mich nicht abgrenzen davon
so viel Freiheit wie möglich
Und Grenzen wie nötig

ja so wenig wie möglich
Auf die Balance kommt es an

Ja nur durch Grenzen ist etwas das was es ist
Durch Grenzerfahrungen wirst Du wer Du bist

Grenzen schaffen Neugier
W
eil´s dahinter weitergeht
Ob Du sie akzeptierst oder ignorierst
Hängt davon ab wo Du stehst

Sie sind immer eine Frage der Sicht
Wie sieht´s aus – find´s heraus
Was grenzt Dich ein und was nicht

Sind sie gut – oder schlecht
Das was der Mensch daraus macht
Gute Grenzen erleichtern das Leben
Schlechte sind hungrig nach Macht

Mensch ärger Dich nicht

Ärger ist eine negative emotionale Reaktion
Auf eine unangenehme, unerwünschte Situation
Es gibt viele Möglichkeiten sich zu ärgern
und Dinge die nicht laufen zu erörtern
Ärgerlich wenns am Ende nichts bringt
Und Lösungspotential in Deinem Ärger ertrinkt

Er ist ein individueller Mix aus Angst und Wut
In manchen Fällen ist er ausnahmsweise gut
Wenn er hilft ins Handeln zu kommen
Die Grenzen zur Resignation sind verschwommen
Ich checke meinen Tag – wie oft ärger ich mich
Und sag zu mir selbst – Mensch ärger Dich nicht

Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht
Komm wir spielen wie früher
Mensch ärger Dich nicht
Auch wenn´s damals lustiger war
War ein Spiel, nicht das Leben ganz klar
Ich kann nur sagen aus meiner Sicht
Lohnt sich ärgern einfach nicht
Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht
Ich tu mal so als gäb´s den Ärger nicht

Irgendjemand macht oder sagt was
Uund das ärgert dich
Doch wer sich über andere ärger
Der ist nicht bei sich
Irgendein Groll wartet immer irgendwo
Sei´s das Geld, die Politik, der Chef im Büro
Man wird sich doch mal ärgern dürfen
Ist eine Sicht
Mein Tipp an dieser Stelle
Mensch ärger Dich nicht

Du ärgerst Dich über Dich selbst
Ja das kenne ich auch
Ich find ja das ist ein Ärger
Den kein Mensch braucht
Das Gute wenn was schief gelaufen ist
S´Passiert Dir so nicht mehr
Weil du jetzt klüger bist
Schade um die Zeit die dabei verloren geht
Wenn Deine Welt sich nur um Deinen Ärger dreht

Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht

Dass es immer mal Probleme gibt
Muss man akzeptiern
Doch ob du dich ärgern lässt
Liegt ganz bei Dir
Ich probier den Ärger in den Wind zu schießen
Doch lieber will ich Frieden mit ihm schließen
Denn ich beobachte beim Ärgern
Sschon länger ganz konkret
Dass mir meine Kreativität verloren geht

Auf Dauer wär das doch echt ziemlich ärgerlich
Drum spiele ich jeden Tag: Mensch ärger Dich nicht

Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht…

Es versaut Dir nur kostbare Zeit
Ändert nicht die Gegebenheit
Und wenns doch passiert, jemand ärgert Dich
Erinner´ Dich ärgern lohnt sich nicht
Ärgern ist doof – Warum ärgerst Du Dich
Komm wir spielen Mensch ärger Dich nicht –
Mensch ärger Dich nicht

Menschen

Ich liebe Menschen doch manchmal etwas weniger
Wenn sie korrupt oder intolerant sind
Ja ich mag Menschen grundsätzlich schon sehr gern
Auch wenn der Mensch echt viel verkehrt macht wie ich find

Ich liebe Menschen auch manchmal intensiver
Besonders dann wenn sie auf meiner Welle schwimmen
Ich umgeb mich gern mit denen, die sich gut und gern verstehen
Nicht verurteilen und bewerten was wir tun – wer wir sind

Trotz der Dinge, die der Mensch sich rausnimmt,
Die er tut, die er sagt, versucht und verkackt
Ist er liebenswert in meinen Augen
Dass ein Tunichtgut sich auch ändern kann
Dass er lernt, weiser wird, vielleicht irgendwann
Daran will ich glauben

Ja er lügt und er hetzt, missbraucht und verletzt
S´ gibt so viel was er wirklich nicht gut kann
Doch beim Sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ich liebe Menschen, auch wenn es manchmal schwerfällt
Weil sie vergessen was es heißt menschlich zu sein
Wir können fühlen, wir können denken doch ich hab meine Bedenken
Zu viele setzen das nicht richtig ein

Ich liebe Menschen – besonders wenn sie lieb
Und respektvoll miteinander sind
Wenn nicht bin ich geduldig, weil es ganz und gar nicht
Leicht ist achtsam zu sein – wie ich find

Er benutzt und verschmutzt, macht so vieles kaputt
Was man nie wieder reparieren kann
Doch beim Sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ich liebe Menschen – auch wenn ich einen treffe
Der es scheinbar nicht gut mit mir meint
Ich stell mir vor was er fühlt wenn er hier den Schurken spielt
Ob im Innern vielleicht seine Seele weint

Ich liebe Menschen – ich weiß genau warum
Mich fasziniert wenn sie besonders eigenartig sind
Wunderlich und seltsam, ungewöhnlich wirksam
Einfach merk – und liebenswürdig wie ich find

Trotz der Dinge, die der Mensch sich rausnimmt,
Die er tut, die er sagt, versucht und verkackt
Ist er liebenswert in meinen Augen

Dass ein Tunichtgut sich auch ändern kann
Dass er lernt – weiser wird vielleicht irgendwann
Daran will ich glauben

Er produziert, ignoriert, gewinnt und verliert
S´ gibt viel was man ihm vorwerfen kann
Doch beim sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ja beim Annehmen statt abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ja beim Annehmen statt abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Subtile Kriege

Wir sind ein gesegnetes Land
Eins der reichsten von allen
Und Du meinst wir leben in Frieden
Weil hier keine Bomben fallen

Krieg sind nicht nur rollende Panzer
Deckung im Schützengraben
Krieg ist nicht nur die Waffe die wir
Auf andere gerichtet haben

Da ist der subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Ausgrenzung, Vorurteil, Ablehnung, Neid
Intoleranz und Respektlosigkeit
Manipulation und Lüge
All das sind subtile Kriege

Du führst Krieg wenn Du andere verurteilst
Auf Land und Grund Anspruch erhebst
Wenn Du ein Leben mit falschen Werten
Gegen das was Dein Herz dir sagt lebst

Es ist Krieg wenn man andere Erdenbewohner
Benutzt und der Freiheit beraubt
Und bis wir den Wert dieser Welt nicht erkennen
Hört dieser Krieg auch nicht auf

Das ist der subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Ausbeutung, Mobbing und Unehrlichkeit,
Korruption und Gefühllosigkeit
Druck, Gier und Intrige
auch das sind subtile Kriege

Mißbrauch, Egoismus und Boshaftigkeit
verbale Gewalt und Maßlosigkeit
Zwang und erkaufte Liebe
alles subtile Kriege

Wir leben ständig im Krieg mit uns selbst
Den Eltern, der Vergangenheit
Dem inneren Schweinehund, all den Gefühlen
Der Selbstverantwortlichkeit

Wir sind im Krieg mit der inneren Stimme
Denn kaum einer hört mehr darauf
Weil wir sie unterdrücken, uns kampfbereit zeigen
Hört dieser Krieg auch nicht auf

Dieser subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Missgunst und provoziertes Leid
Habsucht und Hinterhältigkeit
Streitsucht, gespielte Liebe
Sind unsere subtilen Kriege

Eifersucht, Abwertung, Aufdringlichkeit
Resignation, Rücksichtslosigkeit
Ignoranz, vermeintliche Siege
Jeden Tag so viele Kriege

Arroganz und Überheblichkeit
Diskriminierung und Großkotzigkeit
Liebesentzug und Machtspiele
All die subtilen Kriege

Zu viele Kriege
Wir brauchen mehr Liebe

Kannst Du mir sagen welcher Krieg
Führt uns zu einem Sieg
Durch den am Ende jeder
Sich selbst und den anderen liebt

Du bist schön

Traurig von ihren Worten und vom Schweigen
Sie verletzen um ihre Schwächen nicht zu zeigen
Das Kind in mir ist getroffen
ann es nicht verstehn´
Warum sie´s nicht merken
Die Tränen nicht sehn´

Sie können nur auf ihre Weise spielen
Teilen aus weil sie sich dann besser fühlen
Ich halte gegen mit göttlicher Kraft
Find in mir was mich glücklich macht

Denn ich bin schön
Auch wenn sie mich so nicht sehn

Wertvoll auch wenn sie mich übergehn´
Die giftigen Pfeile die sie auf mich zielen
Sind nur Schmerzen die sie in sich fühlen

Ich bin klug auch wenn sie mich nicht verstehn´
Liebevoll auch wenn sie das übersehn´
Ich liebe mich und lerne für mich da zu sein
Denn bin ich für mich da, bin ich nicht allein

Wundervoller Mensch du kannst grausam sein
Ich denke das hat Gott so nicht gemeint
Er meinte Dich als Wesen voll Liebe und Kraft
Das sich und andere glücklich macht

Die Andern´ können niemals was dafür
Wenn Du nicht glücklich bist liegt es an Dir
Fang an zu leben mit göttlicher Kraft
Such in dir was Dich glücklich macht

Denn Du bist schön
Auch wenn du es noch nicht siehst

Wertvoll auch wenn du dich übergehst
Die giftigen Pfeile die du schießt
Sind nur die Schmerzen die Du in dir spürst

Du bist klug auch wenn Du noch nicht lernen willst
Liebevoll auch wenn du es grad nicht fühlst
Liebe Dich und lerne für dich da zu sein
Denn bist du für dich da, bist du nicht allein

Bist Du für Dich da wird es anders sein
Bist Du für dich da wird es leichter sein
Bist Du für dich da wird es besser sein

Herz für Kinder

Wärst du nicht gern noch einmal Kind
Weil du als Kind einfach sorglos bist
Weil Du nicht weißt was es heißt
Wenn das Leben nicht einfach ist

Wärst du nicht gern noch einmal klein
Weil ja als Kind alles viel schöner ist
Weil du geliebt, weil du umsorgt
Sicher im Kreis der Familie bist

Doch kannst du sicher sein
Wo du geboren wirst
Was wenn dein Haus kein zu Haus
Mit einer Familie ist

Dann wünschst Du dir eine Fee
Die Deine Träume erfüllt
Einen Menschen der Dich sieht
Und der deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn du nicht weiter weißt

Wärst du nicht gern noch einmal Kind
Weil man da gern an Wunder glaubt
Weil man gekonnt den Augenblick lebt
Ohne Angst in die Zukunft schaut

Wärst du nicht gern noch einmal klein
Weil ja als Kind alles viel leichter ist
weil du noch nicht auf dich gestellt
Allein für dein Leben verantwortlich bist

Doch was wenn die Wirklichkeit –
So gar nicht existiert
Was wenn es so wie du dir das wünschst
Nicht funktioniert

Dann brauchst Du einen Freund
Der Dich sieht und mit Dir fühlt
Der ein wenig mit dir teilt
Und Deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn Du nicht weiter weißt

Ich glaube an Wunder
Wenn wir selbst diese Wunder sind
Wenn wir geben was wir bräuchten
Wären wir nochmal Kind

Dann hast du einen Freund
Der Dich sieht und mit Dir fühlt
Der ein wenig mit dir teilt
Und Deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn du nicht weiter weißt

Mach nicht mit

Da stehst Du nun und weinst
Bist enttäuscht und deprimiert
Allein mit Dir, weißt nicht mehr
Wo Du wirklich hingehörst
Du fühlst Dich hilflos und desillusioniert

Wozu brauchst Du einen
Der dir sagt was Sache ist
Du hast ein Herz, hör einfach hin
Alles was Du fühlst macht Sinn
Frag Dich wer Du sein sollst
Und wer Du wirklich bist

Wenn sie Parolen grölen um zu überzeugen
Wenn Respekt und Toleranz auf der Strecke bleiben
Wenn man Dich überreden will mutiger zu sein
Und Du lässt Dich dabei auf was Illegales ein

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt
Weil Dein Herz es besser weiß

Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Leg die Liebe nicht auf Eis

Folge lieber keinem
Der Deine Ängste schürt
Er ist nur der der dich benutz
Der Dir Deine Flügel stutzt
Der selber Angst hat
Und sich nicht für andere interessiert

Wenn man Dich klein macht statt Dich zu schätzen
Wenn sie hinterm Rücken über andere hetzen
Und wenn nicht erwünscht ist dass Du hinterfragst
Oder ganz offen Deine Meinung sagst

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt E
Weil Dein Herz es besser weiß
Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Geh raus aus diesem Kreis

Was ich von Dir will ist nur Integrität
Entscheide Dich bewusst wofür Dein Leben steht

Bist Du ein Mensch der fühlt und denkt
Oder den ein andrer lenkt
Wo beginnst Du frei zu sein
Und wo wirst Du eingeschränkt
Und wer ist es wert
Dass Du ihm Dein Vertrauen schenkst

Wenn man Menschen
Aus irgendeinem Grund diskriminiert
Wenn Macht missbraucht
Und zur Gefahr für andere wird
Wenn eigene Interessen
Über dem des Volkes stehn
Und es um Unterdrückung
Statt um Unterstützung geht

Wenn Gewaltbereitschaft größer
Als der Wunsch nach Frieden ist
Wenn es zum Thema wird ob Du
Frauen oder Männer küsst
Wenn man wieder Grenzen schafft
Statt den Blick zu weiten
Wenn man lieber spaltet statt zu vereinen

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt
Weil Dein Herz es besser weiß
Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Leg die Liebe nicht auf Eis
Leg sie nicht auf Eis

Meine Politik

Da oben tobt der Kampf um Machtpositionen
Und wir alle haben Angst
Dass sich Dinge wiederholen
Wir wettern gegen die Regierung
Demonstrieren gegen Wände
Legen unser Schicksal ungewollt in andere Hände

Und ich stehe hier und frag mich
Was ist meine Position
Denn mein Herz folgt keinem Aufruf
Zur Demonstration
Doch es ist Zeit, Gesicht und Herz zu zeigen
Darum singe ich, statt wie bisher zu schweigen

Meine Politik ist die Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

So vieles um mich rum ist so absurd, so irreal
Zu wenig Fakten über das was ist und was mal war
Wer war dabei, wer weiß Bescheid
Worum sich alles dreht
Wer weiß überhaupt was in ihm selber vor sich geht

Wir spüren unsere Ängste
Daraus schmieden wir Parolen
Und folgen denen, die uns in dieser Angst abholen
Wir werden laut und machen Gegenwind
Doch wissen wir, wofür wir angetreten sind

Meine Politik ist die Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

Der Frieden in der Welt
Beginnt mit Frieden in mir selbst

Erst wenn alle friedlich werden
Beginnt der Frieden hier auf Erden

Niemand kann wohl weniger politisch sein als ich
Dennoch steh ich auf und erkläre meine Sicht
Ich fang im Kleinen an und pflanze Liebe ein
Schaffe so die Basis für ein bewusstes Sein

In der Gesellschaft und für jede weitere Aktion
hier unten, in der Mitte, in der Fraktion
Erinner´ die an Liebe, die nach oben schau´n
Und schick sie denen, die unsere Zukunft bau´n

Meine Politik ist Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

Der Frieden in der Welt
Beginnt mit Frieden in uns selbst

Wenn alle friedlich werden
B
eginnt der Frieden hier auf Erden

Für den Frieden in der Welt
Schaff ich Frieden in mir selbst

Wenn ich die Welt nicht ändern kann
Fang ich in meinem Innern an

Musik ist dabei meine Politik

Musik ist meine Politik

So siehts aus

Du fragst dich wer du bist
Pass auf ich zeig´s dir – ich
Ich hab die absolute
Menschenkenntnis glaub mir
Ich drück dir n Stempel auf
Mach ne Schublade auf
Und zack – Bist du drin

Du fragst dich was du tun sollst
Pass auf ich sags dir
Ich hab den Blick durch die
Materie vertrau mir
Guck wie’s die Masse macht
Dann machst ´Du es nach
Und so – kriegst du das hin

So sieht´s aus das ist das was heute geht
Man muss nur wissen wie es läuft
Und wo was steht
Medien geben Tipps ohne Ende
Legen dir den Trend in die Hände
Alles ganz ehrlich und völlig ungefährlich
Zwei drei Klicks und ab geht die Post

Du fragst dich wo es lang geht
Ich geb dir n tipp
Kenn mich nämlich damit aus
Mach einfach mit
Schalte YouTube ein
Zieh Dir den Clip mit Werbung rein
Da wird dir die Richtung gezeigt

Du fragst dich was ist wichtig
Und kommst einfach nicht drauf
Bevor Du irgendeinen
Ungeprüften Blödsinn glaubst
Da gibt´s n´Coach im Internet
Der verkauft Dir das Rezept
Dann weißt du bescheid

Das ist das Prinzip was alle glücklich macht
Abgeguckt ist halb gewonnen, wäre doch gelacht
Bloß nicht selber fühlen oder denken
Aufs Trittbrettfahrn und Followen beschränken
Alles ganz echt und jeder hat Recht
Und virtuelle Freunde spenden Trost

Superlativen, Gepimpte Existenzen
Alleskönner, Einflussnehmer, Minusintelligenzen
Sie geben gern den Ton an
Und Du nimmst Dir ein Beispiel dran

Hältst Dich schön im außen fest
Setzt Dich ins vordesignte Nest
lässt eigene Kompetenzen
Aufs Minimum beschränken

Ja so sieht´s aus das ist das was heute geht
Man muss nur wissen wie es läuft
Und wo was steht
Die Medien geben Tipps ohne Ende
Legen dir den Trend in die Hände
Alles ganz ehrlich und völlig ungefährlich
Zwei drei Klicks und ab geht die Post

Das ist das Prinzip was alle glücklich macht
Abgeguckt ist halb gewonnen, wäre doch gelacht
Bloß nicht selber fühlen oder denken
Aufs Trittbrettfahrn und Followen beschränken
Alles ganz echt und jeder hat Recht
Und virtuelle Freunde spenden Trost

La la la…

Und eigentlich

Du stehst auf
Jeden Morgen das gleiche Spiel
Du gehst los
Kurs auf das gleiche Ziel
Und die Frage
Kommst du überhaupt an
An deinem Ziel
Und wessen Spiel spielst du eigentlich

Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh
Nicht zu spür´n was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich gibt es weder falsch noch richtig
Und eigentlich wärs so unendlich wichtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Und welches Spiel du da spielst

Jeden Tag
Der gleiche Marathon
Du läufst los
Ja wovor läufst du bloß davon
Dann die Frage
Was treibt dich an
Wo willst du hin
Mit welchem Sinn läufst du eigentlich

Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh
Nicht zu spürn was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich gibt es weder falsch noch richtig
Und eigentlich wärs so unendlich wichtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Und welches Spiel du da spielst

Deine Gedanken fahren Achterbahn
Und eigentlich hast du überhaupt keinen Plan
Doch eigentlich hast du gerade den Anfang gemacht
Du hast drüber nachgedacht

Denn eigentlich geht’s dir nicht gut – nichts ist okay
Und eigentlich tut es immer wieder weh
Nicht zu spürn was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich ist es unendlich wichtig
Und absolut richtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Dass du dein eigenes Spiel spielst

Eigentlich geht’s nur so – so wärs okay
Geeigneter Weise tuts dann nicht mehr weh
Wenn du merkst was du fühlst
Wenn du weißt was du willst

Uneigentlich bleibt es so wichtig
Und absolut richtig
Das zu tun was du wirklich willst
Dass Du dein eignes Spiel spielst

Dein eignes Spiel spielst
Eignes Spiel spielst

Wenn das so weitergeht

Wenn das so weitergeht
Seh ich schwarz für unser Leben
Denn auf diese Art
Wird´s keine schöne Zukunft geben
Wenn ich seh´ wie viele Menschen
Diese Welt ausbeuten
Weil sie Geld und Macht
Als Reichtum deuten

Wenn ich spüre welche Werte
Mehr und mehr an Wert verlieren
Weil Menschen sich in Ängsten
Und Extremen verlieren
Wenn das so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Wenn ich seh´ wohin
Die Menschen ihren Focus lenken
Wo sie ihre Stimme
Ihre Selbstachtung verschenken
Wenn bewusst wird
Was für Menschen Völker regieren
Und profitgeile Typen
Tag für Tag so produziern´

Wenn ich sehe wie der Mensch
Sich über die Natur erhebt
Unbedacht und egoistisch
Über Leichen geht
Wenn das so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Es schmerzt in meiner Brust
Und raubt mir den Verstand

Wenn das so weitergeht –
Ja wenn´s so weitergeht

Doch es könnte auch ganz anders sein
So wie in meinen Kreisen
Vielleicht können die, die anders sind
Der Welt beweisen
Dass der Mensch nicht nur Ego
Sondern auch Seele ist
Dass ein Gutmensch unter Machtmenschen
Nicht alleine ist

Dass es mehr werden
Die sich für die Liebe entscheiden
Die gemeinsam wachsen
Und in ihrer Mitte bleiben
Wenn´s so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Mehr von denen d
Die bewusst erleben was sie umgibt
Die wissen dass der wahre Reichtum
Nicht im Außen liegt
Die schützen und ehren
Was uns am Leben hält
Sich nicht von anderen holen
Was in ihrem Inneren fehlt

Menschen die den Sinn von allem
Immer wieder hinterfragen
Und für das was sie tun
Auch die Verantwortung tragen
Dass es weitergeht – immer weitergeht

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Folg dem Gefühl
Und kombinier´s mit dem Verstand

Damit es weitergeht

Auf der einen Seite geht die Welt bald unter
Auf der andern wächst ein bewusstes Sein
Auf der einen möchte ich niemals stehn
Auf der andern bin ich gern daheim

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Hör auf Dein Gefühl
Und nutze Deinen Verstand

Damit es weitergeht – immer so weitergeht

Reines bewusstes Sein

Ich will raus aus dem ständigen Denken
Nichts wollen – nichts müssen, nichts lenken
Ich will raus – ich will sein

Will hinein – In die Stille ins Fühlen
Nichts sollen, keine Rollen mehr spielen
Ich will sein – einfach sein

Und ich lass es zu – Mach die Augen zu
Lass es zu – Komm zur Ruh

Der Raum zwischen meinen Gedanken
Ist der Raum um einfach zu sein
Ich dehne ihn aus – Mach ´ne Ewigkeit draus
Begebe mich hinein

Nichts was denkt und nichts was mich lenkt
Nur Stille hüllt mich ein
Will verweilen – werde heilen
In reinem bewusstem Sein

Ich will raus aus den Plänen für morgen
Glücklich sein trotz meiner Sorgen
Ich will raus – Ich will sein

Ich will nur noch das Jetzt und hier
Finde darin zurück zu mir
Ich will sein – einfach sein

Und ich lass es zu – Mach die Augen zu
Lass es zu – Komm zur Ruh

Der Raum zwischen meinen Gedanken …

Mitten im endlosen Nichts – scheinbar allein
Verbunden mit allem – ein Teil dieser Schöpfung
Geboren um da zu sein

Im Raum zwischen all den Gedanken
Bin ich um einfach zu sein
Er dehnt sich aus – es wird ne Ewigkeit draus
Und ich lass mich drauf ein

Nichts was denkt und nichts was lenkt
Nur Stille hüllt mich ein
Will verweilen – werde heilen
In reinem bewusstem Sein

Texte unveröffentlichter Songs die
bisher nur in Konzerten gespielt werden

Abschied nehmen

Es riecht nach Seetang und Salz
Möwen kreisen über dem Meer
Die Sonne verliert ihre Kraft
Der Strand ist menschenleer

Alles hat sich verändert
Nichts ist wie´s mal war
Bernsteinerne Erinnerungen
Manche trüb, viele klar

In den Bäumen rauscht Wehmut
Vom Glück aus Sommertagen
Und unter der Sandbank sind so viele Andenken
An damals begraben

In mir eine Wehmut vom Glück aus Sommertagen
Und dort an der der Sandbank tief unterm Meer
Hab ich alles begraben

Doch ich will Abschied nehmen
Von diesem alten Leben
Mit großer Dankbarkeit – Es war ne gute Zeit
All die Wege hier bin ich so oft gegangen
Der nächste Schritt ist der was Neues anzufangen
Ich möchte einfach gehen
Ohne mich nochmal umzudrehn
Es fällt nicht leicht nach all der Zeit
Nicht mehr zurück zu sehn
Doch ich will Abschied nehmen

Der Wind weckt die Geister
Die in Sandburgen schlafen
Schon so lange Zeit
Sie waren immer dabei
Bei Jugendsünden und Liebeleien

Sie flüstern Geschichten von damals ins Ohr
Es ist so lange her und kommt mir gar nicht so vor

Aus den Dünen strömt Sehnsucht
Ein Schmerz bebt unterm Sand
Hoffnung trägt sich übers schimmernde Wasser
Ein Lachen weht über den Strand

In mir diese Sehnsucht
Ein Schmerz hebt sich aus dem Sand
Hoffnung auf Ruhe und Frieden in mir
Verhallendes Lachen am Strand

Doch ich will Abschied nehmen
Von diesem alten Leben

Eine angeknackste Muschel
Vom Sturm an den Strand getrieben
Ich will sie aufheben, als Erinnerung
Und lass sie liegen

Denn ich will Abschied nehmen
Von diesem alten Leben…

Allein sein

Allein sein – Heißt nicht immer einsam sein
Allein sein – Heißt eins mit mir sein
Allein sein – Ohne Rechenschaft
Keiner da – Der Rechnungen schafft
Über das was man sagt – Über das was man tut
So ganz alleine geht’s mir meistens – Richtig gut

Keiner der drängelt und auf sich warten lässt
Keiner der nervt Dich unter Spannung setzt

Keiner der sagt lass das sein
Keiner der meint das geht so
Und meine Gedanken kreisen bis nirgendwo

Alles ganz easy – Alles zu meiner Zeit
Und ein wunderbares Wohlgefühl
Macht sich in mir breit

Allein sein – Heißt nicht immer einsam sein

Keiner der Pläne verwirft
Und keiner der welche macht
Keiner der beim Streit am Ende besser lacht

Keiner der fragt wann Du kommst
Oder wohin Du gehst
Niemand der Geräusche von sich gibt
Wenn du schläfst

Alles ganz easy – Alles zu meiner Zeit
Und ein wunderbares Wohlgefühl
Macht sich in mir breit

Allein sein – Heißt nicht immer einsam sein

Keiner der dich umarmt – Und tröstend umsorgt
Und dir bei einer Tränenflut sein Taschentuch borgt

Keiner der dich liebkost und wärmt in der Nacht
Der Deinen Kummer mit dir teilt Dich glücklich macht

Alles ganz easy – Alles zu meiner Zeit
Und ein wunderbares Wohlgefühl
Macht sich in mir breit

Allein sein – Heißt nicht immer einsam sein

Alles neu

Ich seh´ dich an
Das Leuchten deiner Augen
Hab ich lang vermisst
Und dieser Blick sagt mir
Dass Du angekommen bist
Ich fühl mit dir
Endlich hast Du auch mal Glück
Hast es schon so lang verdient
Jetzt schau nicht mehr zurück

Denn es geht aufwärts
Die dunklen Tage sind gezählt
Es wird heller
Da ist nichts mehr was uns quält
Wir fühlen uns als wenn wir schweben
Und genießen unser Leben neu neu neu

Da ist jemand der Dich einfach liebt
So wie du bist
Du kannst atmen – fühlst Dich frei
Wenn er bei dir ist
Und plötzlich weißt du wie es sein muss
Alles ist ganz klar
Kannst nicht verstehen
Warum es früher anders war

Denn es geht aufwärts
Die dunklen Tage sind gezählt
Es wird heller
Da ist nichts mehr was uns quält
Wir fühlen uns als wenn wir schweben
Und genießen unser Leben neu

Ja es geht vorwärts
Die schweren Tage sind gezählt
Es wird leichter
Es gibt nichts mehr was uns fehlt
Wir bekommen und wir geben
Wir erfahren und erleben
Alles neu alles neu alles neu neu neu neu

Auch wenn wir nie wissen wann genau
Alles hat so seine Zeit es bleibt nicht ewig grau
Keine Angst vor der Dunkelheit
Sie ist Vergangenheit – Es ist so weit

Denn es geht aufwärts
Die dunklen Tage sind gezählt
Es wird heller
Da ist nichts mehr was uns quält
Wir fühlen uns als wenn wir schweben
Und genießen unser Leben neu

Ja es geht vorwärts
Die schweren Tage sind gezählt
Es wird leichter
Es gibt nichts mehr was uns fehlt
Wir bekommen und wir geben
Wir erfahren und erleben
Alles neu alles neu alles neu neu neu neu

Ameisen Lied

Ameisen in meiner Küche
Wo kommen die denn her?
Ameisen in meiner Küche
So viele – ich glaub ich werd nicht mehr

Ich beobachte sie
Wie sie unbeirrt und emsig ihrer Wege gehen
Ich schau sie an, geh ganz nah ran
Und find sie wunderschön
Ich such im Netz nach einem spirituellen Sinn
Warum sie mich besuchen
Und ich Asyl für diese Tierchen bin

Ameisen in meiner Küche
Wo kommen die denn her
Ameisen in meiner Küche
So viele – ich glaub ich werd nicht mehr
Die eine Ritze mach ich dicht
Da kommen sie von woanders her
Ich kann sie kaum noch zählen
Es werden immer mehr

Sie krabbeln umher
Und suchen überall nach süßen Sachen
Sie fallen in mein Honigglas
Das ist echt nicht mehr zum Lachen
Sonst hab ich Gäste gern
Und werf sie eigentlich nicht raus
Jetzt seh ich schwarz, wenn ich nach Hause komm
Und flehe: zieht doch bitte wieder aus

Ameisen in meiner Küche
Wo kommen die denn her…

Mein Flehen hilft nichts
Da fällt mir ein, die können ja gar nicht hören
Wie mach ich ihnen jetzt nur klar
Dass sie doch etwas stören
Mit einem Mittel der Natur
Konnte ich sie nicht vertreiben
Was ich dann gemacht hab, sag ich nicht
Ich hoffe nur, sie mussten nicht leiden

Ameisen in meiner Küche
Wo kamen die denn her
Ameisen in meiner Küche
So viele – ich dachte ich werd nicht mehr
Die eine Ritze machte ich dicht
Da kamen sie von woanders her
Ich konnt´ sie kaum noch zählen
Es wurden immer mehr

Nun sind sie weg – so sollte es sein
Und ich fühl mich irgendwie allein

Gerüchteküche

In der Gerüchteküche brodelt´s
Die ganze Nachbarschaft ist heiß
Weil jeder irgendwas behauptet
Und doch überhaupt nichts weiß

Hast Du schon gehört
Ja Dings hat´s mir erzählt
Mein Gott was für´n Drama
Das hat gerade noch gefehlt

Und der Dingens von da drüben
Na Mensch der traut sich was
Ich dachte der wär nett
Das hätt ich nie von dem gedacht

Ein bisschen was erahnt
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei,

Doch wenn man sich mal reinfühlt
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Phantasien sind klar,
Die Tatsachen nicht ganz

Und so bekommt die Story
N
en riesen Rattenschwanz
Die Phantasien sind klar
Die Tatsachen nicht ganz

Und die Story kriegt
Nen riesen Rattenschwanz

Wir mutmaßen und glauben
Und schrauben daran rum
Und merken nicht mal wir
Verkaufen uns nur selbst für dumm
Sag mal hast Du das gewusst
Nee, doch ich habs mir fast gedacht
Dem ist doch anzusehen
Dass der solche Sachen macht
Ja und hast Du´s mitbekommen
Die von oben zieht jetzt aus
Wegen der Sache neulich
Davon tratscht das ganze Haus

Ein bisschen was gehört
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei

Doch wenn man sich mal reinfühlt
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Tatsachen sind harmlos
Die Phantasien nicht ganz

Tja der Buschfunk funktioniert
Eben schon seit Kaiser Franz

Die Tatsachen sind harmlos
Die Phantasien nicht ganz

Und der Buschfunk funktioniert
Seit Kaiser Franz

Informationspolitik auf recht fraglichem Niveau
Von Narren eingerührt wird das Gerücht zur Show
Sie tragen es ins Dorf oder posten es im Netz
Gleich werden noch mehr Narren darauf angesetzt
Wo eigene Stories fehlen
Die dem Dasein Würze geben
Sorgen Gerüchtesnacks
Für ein erfülltes Leben

Ein bisschen was gehört
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei,

Doch wenn man sich mal reinfühl
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Tatsachen sind leider oft ohne Relevanz
Und Objektivität hat meistens keine Chance
Die Tatsachen sind leider oft ohne Relevanz
Und Objektivität hat keine Chance

Ein bisschen was erahnt
Ein bisschen was gesehn

Und dann aus Sensationsgeilheit
Ein bisschen was dran drehn

Man war zwar nicht beteiligt
Und war auch nicht dabei,

Doch wenn man sich mal reinfühlt
Na dann weiß man doch Bescheid

Die Phantasie der Leute
Macht mir manchmal Angst

Denn die ist etwas was Du
Nicht kontrollieren kannst.

Ja die Phantasie macht mir manchmal Angst
Weil Du sie nicht kontrollieren kannst

Grenzen

Es gibt Grenzen das weißt Du
Ich weiß es auch
Oder sollen wir das nur glauben
Wer macht sie und wozu sind sie da
Sollen sie die Freiheit beschützen
Oder werden sie uns diese rauben

Sie sind so gut diktiert und so ungenau
Sie stören und sie sind wichtig
Sie werden gesetzt und verletzt
Was ist am Ende richtig

Wir schaffen sie um zu unterscheiden
Entscheidungen zu treffen
Wir nutzen sie, wir definieren sie
Um uns daran zu messen

Wir sprengen und schaffen sie jeden Tag neu
Manchmal fliegen die Fetzen
Wir verteidigen sie, reißen sie ein
Um sie dann wieder zu ersetzen

Grenzen – ja nur durch Grenzen
Ist etwas das was es ist

Durch Grenzerfahrungen wirst Du wer Du bist
Grenzen sind gut – Grenzen sind schlecht
Sie sind was der Mensch daraus macht
Gute Grenzen erleichtern das Leben
Und schlechte sind hungrig nach Macht

Wir verschieben und erweitern sie
Je nach Wetterlage
Wir lieben und wir hassen sie
Ohne geht´s nicht keine Frage

Wir grenzen ein oder aus
Bewusst oder unbewusst
Und das Ego macht jede Begrenzung mit
Bis es aufgeben muss

Sie sichern uns – machen uns scheu
Je nachdem was sie uns versprechen
Sie kontrollieren und manipulieren
Manch einer wird sich dafür rächen

Grenzen – ja nur durch Grenzen …

Sie trennen und markieren
Bewachen die Zivilisation
Sie individualisieren denn
Abgrenzung schafft Position

Sind Statussymbol oder Privileg
Für den der´s sich leisten kann
Einschränkung und Schikane
Für den kleinen Mann

Sie stiften Krieg und Frieden zugleich
Sind ein Machtinstrument
Und ein Buch mit sieben Siegeln
Für den der keine kennt

Wo ist die Grenze für all diese Grenzen
Kann mich nicht abgrenzen davon
so viel Freiheit wie möglich
Und Grenzen wie nötig

ja so wenig wie möglich
Auf die Balance kommt es an

Ja nur durch Grenzen ist etwas das was es ist
Durch Grenzerfahrungen wirst Du wer Du bist

Grenzen schaffen Neugier
W
eil´s dahinter weitergeht
Ob Du sie akzeptierst oder ignorierst
Hängt davon ab wo Du stehst

Sie sind immer eine Frage der Sicht
Wie sieht´s aus – find´s heraus
Was grenzt Dich ein und was nicht

Sind sie gut – oder schlecht
Das was der Mensch daraus macht
Gute Grenzen erleichtern das Leben
Schlechte sind hungrig nach Macht

Mensch ärger Dich nicht

Ärger ist eine negative emotionale Reaktion
Auf eine unangenehme, unerwünschte Situation
Es gibt viele Möglichkeiten sich zu ärgern
und Dinge die nicht laufen zu erörtern
Ärgerlich wenns am Ende nichts bringt
Und Lösungspotential in Deinem Ärger ertrinkt

Er ist ein individueller Mix aus Angst und Wut
In manchen Fällen ist er ausnahmsweise gut
Wenn er hilft ins Handeln zu kommen
Die Grenzen zur Resignation sind verschwommen
Ich checke meinen Tag – wie oft ärger ich mich
Und sag zu mir selbst – Mensch ärger Dich nicht

Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht
Komm wir spielen wie früher
Mensch ärger Dich nicht
Auch wenn´s damals lustiger war
War ein Spiel, nicht das Leben ganz klar
Ich kann nur sagen aus meiner Sicht
Lohnt sich ärgern einfach nicht
Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht
Ich tu mal so als gäb´s den Ärger nicht

Irgendjemand macht oder sagt was
Uund das ärgert dich
Doch wer sich über andere ärger
Der ist nicht bei sich
Irgendein Groll wartet immer irgendwo
Sei´s das Geld, die Politik, der Chef im Büro
Man wird sich doch mal ärgern dürfen
Ist eine Sicht
Mein Tipp an dieser Stelle
Mensch ärger Dich nicht

Du ärgerst Dich über Dich selbst
Ja das kenne ich auch
Ich find ja das ist ein Ärger
Den kein Mensch braucht
Das Gute wenn was schief gelaufen ist
S´Passiert Dir so nicht mehr
Weil du jetzt klüger bist
Schade um die Zeit die dabei verloren geht
Wenn Deine Welt sich nur um Deinen Ärger dreht

Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht

Dass es immer mal Probleme gibt
Muss man akzeptiern
Doch ob du dich ärgern lässt
Liegt ganz bei Dir
Ich probier den Ärger in den Wind zu schießen
Doch lieber will ich Frieden mit ihm schließen
Denn ich beobachte beim Ärgern
Sschon länger ganz konkret
Dass mir meine Kreativität verloren geht

Auf Dauer wär das doch echt ziemlich ärgerlich
Drum spiele ich jeden Tag: Mensch ärger Dich nicht

Ich ärgere mich – Nein ich ärger mich nicht…

Es versaut Dir nur kostbare Zeit
Ändert nicht die Gegebenheit
Und wenns doch passiert, jemand ärgert Dich
Erinner´ Dich ärgern lohnt sich nicht
Ärgern ist doof – Warum ärgerst Du Dich
Komm wir spielen Mensch ärger Dich nicht –
Mensch ärger Dich nicht

Menschen

Ich liebe Menschen doch manchmal etwas weniger
Wenn sie korrupt oder intolerant sind
Ja ich mag Menschen grundsätzlich schon sehr gern
Auch wenn der Mensch echt viel verkehrt macht wie ich find

Ich liebe Menschen auch manchmal intensiver
Besonders dann wenn sie auf meiner Welle schwimmen
Ich umgeb mich gern mit denen, die sich gut und gern verstehen
Nicht verurteilen und bewerten was wir tun – wer wir sind

Trotz der Dinge, die der Mensch sich rausnimmt,
Die er tut, die er sagt, versucht und verkackt
Ist er liebenswert in meinen Augen
Dass ein Tunichtgut sich auch ändern kann
Dass er lernt, weiser wird, vielleicht irgendwann
Daran will ich glauben

Ja er lügt und er hetzt, missbraucht und verletzt
S´ gibt so viel was er wirklich nicht gut kann
Doch beim Sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ich liebe Menschen, auch wenn es manchmal schwerfällt
Weil sie vergessen was es heißt menschlich zu sein
Wir können fühlen, wir können denken doch ich hab meine Bedenken
Zu viele setzen das nicht richtig ein

Ich liebe Menschen – besonders wenn sie lieb
Und respektvoll miteinander sind
Wenn nicht bin ich geduldig, weil es ganz und gar nicht
Leicht ist achtsam zu sein – wie ich find

Er benutzt und verschmutzt, macht so vieles kaputt
Was man nie wieder reparieren kann
Doch beim Sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ich liebe Menschen – auch wenn ich einen treffe
Der es scheinbar nicht gut mit mir meint
Ich stell mir vor was er fühlt wenn er hier den Schurken spielt
Ob im Innern vielleicht seine Seele weint

Ich liebe Menschen – ich weiß genau warum
Mich fasziniert wenn sie besonders eigenartig sind
Wunderlich und seltsam, ungewöhnlich wirksam
Einfach merk – und liebenswürdig wie ich find

Trotz der Dinge, die der Mensch sich rausnimmt,
Die er tut, die er sagt, versucht und verkackt
Ist er liebenswert in meinen Augen

Dass ein Tunichtgut sich auch ändern kann
Dass er lernt – weiser wird vielleicht irgendwann
Daran will ich glauben

Er produziert, ignoriert, gewinnt und verliert
S´ gibt viel was man ihm vorwerfen kann
Doch beim sein lassen, statt ihn an Normen anzupassen
Beim Annehmen statt ihn abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ja beim Annehmen statt abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Ja beim Annehmen statt abzulehnen
Fängt das Prinzip der Liebe für mich an

Subtile Kriege

Wir sind ein gesegnetes Land
Eins der reichsten von allen
Und Du meinst wir leben in Frieden
Weil hier keine Bomben fallen

Krieg sind nicht nur rollende Panzer
Deckung im Schützengraben
Krieg ist nicht nur die Waffe die wir
Auf andere gerichtet haben

Da ist der subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Ausgrenzung, Vorurteil, Ablehnung, Neid
Intoleranz und Respektlosigkeit
Manipulation und Lüge
All das sind subtile Kriege

Du führst Krieg wenn Du andere verurteilst
Auf Land und Grund Anspruch erhebst
Wenn Du ein Leben mit falschen Werten
Gegen das was Dein Herz dir sagt lebst

Es ist Krieg wenn man andere Erdenbewohner
Benutzt und der Freiheit beraubt
Und bis wir den Wert dieser Welt nicht erkennen
Hört dieser Krieg auch nicht auf

Das ist der subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Ausbeutung, Mobbing und Unehrlichkeit,
Korruption und Gefühllosigkeit
Druck, Gier und Intrige
auch das sind subtile Kriege

Mißbrauch, Egoismus und Boshaftigkeit
verbale Gewalt und Maßlosigkeit
Zwang und erkaufte Liebe
alles subtile Kriege

Wir leben ständig im Krieg mit uns selbst
Den Eltern, der Vergangenheit
Dem inneren Schweinehund, all den Gefühlen
Der Selbstverantwortlichkeit

Wir sind im Krieg mit der inneren Stimme
Denn kaum einer hört mehr darauf
Weil wir sie unterdrücken, uns kampfbereit zeigen
Hört dieser Krieg auch nicht auf

Dieser subtile Krieg
Der in uns wütet und uns umgibt
Weil dem Kampf ums Überleben
Das Ego zugrunde liegt

Missgunst und provoziertes Leid
Habsucht und Hinterhältigkeit
Streitsucht, gespielte Liebe
Sind unsere subtilen Kriege

Eifersucht, Abwertung, Aufdringlichkeit
Resignation, Rücksichtslosigkeit
Ignoranz, vermeintliche Siege
Jeden Tag so viele Kriege

Arroganz und Überheblichkeit
Diskriminierung und Großkotzigkeit
Liebesentzug und Machtspiele
All die subtilen Kriege

Zu viele Kriege
Wir brauchen mehr Liebe

Kannst Du mir sagen welcher Krieg
Führt uns zu einem Sieg
Durch den am Ende jeder
Sich selbst und den anderen liebt

Du bist schön

Traurig von ihren Worten und vom Schweigen
Sie verletzen um ihre Schwächen nicht zu zeigen
Das Kind in mir ist getroffen
ann es nicht verstehn´
Warum sie´s nicht merken
Die Tränen nicht sehn´

Sie können nur auf ihre Weise spielen
Teilen aus weil sie sich dann besser fühlen
Ich halte gegen mit göttlicher Kraft
Find in mir was mich glücklich macht

Denn ich bin schön
Auch wenn sie mich so nicht sehn

Wertvoll auch wenn sie mich übergehn´
Die giftigen Pfeile die sie auf mich zielen
Sind nur Schmerzen die sie in sich fühlen

Ich bin klug auch wenn sie mich nicht verstehn´
Liebevoll auch wenn sie das übersehn´
Ich liebe mich und lerne für mich da zu sein
Denn bin ich für mich da, bin ich nicht allein

Wundervoller Mensch du kannst grausam sein
Ich denke das hat Gott so nicht gemeint
Er meinte Dich als Wesen voll Liebe und Kraft
Das sich und andere glücklich macht

Die Andern´ können niemals was dafür
Wenn Du nicht glücklich bist liegt es an Dir
Fang an zu leben mit göttlicher Kraft
Such in dir was Dich glücklich macht

Denn Du bist schön
Auch wenn du es noch nicht siehst

Wertvoll auch wenn du dich übergehst
Die giftigen Pfeile die du schießt
Sind nur die Schmerzen die Du in dir spürst

Du bist klug auch wenn Du noch nicht lernen willst
Liebevoll auch wenn du es grad nicht fühlst
Liebe Dich und lerne für dich da zu sein
Denn bist du für dich da, bist du nicht allein

Bist Du für Dich da wird es anders sein
Bist Du für dich da wird es leichter sein
Bist Du für dich da wird es besser sein

Herz für Kinder

Wärst du nicht gern noch einmal Kind
Weil du als Kind einfach sorglos bist
Weil Du nicht weißt was es heißt
Wenn das Leben nicht einfach ist

Wärst du nicht gern noch einmal klein
Weil ja als Kind alles viel schöner ist
Weil du geliebt, weil du umsorgt
Sicher im Kreis der Familie bist

Doch kannst du sicher sein
Wo du geboren wirst
Was wenn dein Haus kein zu Haus
Mit einer Familie ist

Dann wünschst Du dir eine Fee
Die Deine Träume erfüllt
Einen Menschen der Dich sieht
Und der deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn du nicht weiter weißt

Wärst du nicht gern noch einmal Kind
Weil man da gern an Wunder glaubt
Weil man gekonnt den Augenblick lebt
Ohne Angst in die Zukunft schaut

Wärst du nicht gern noch einmal klein
Weil ja als Kind alles viel leichter ist
weil du noch nicht auf dich gestellt
Allein für dein Leben verantwortlich bist

Doch was wenn die Wirklichkeit –
So gar nicht existiert
Was wenn es so wie du dir das wünschst
Nicht funktioniert

Dann brauchst Du einen Freund
Der Dich sieht und mit Dir fühlt
Der ein wenig mit dir teilt
Und Deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn Du nicht weiter weißt

Ich glaube an Wunder
Wenn wir selbst diese Wunder sind
Wenn wir geben was wir bräuchten
Wären wir nochmal Kind

Dann hast du einen Freund
Der Dich sieht und mit Dir fühlt
Der ein wenig mit dir teilt
Und Deine Sehnsucht stillt
Der ein Herz für Kinder hat
Deine Welt viel bunter macht
Der dir die Hände reicht
Wenn du nicht weiter weißt

Mach nicht mit

Da stehst Du nun und weinst
Bist enttäuscht und deprimiert
Allein mit Dir, weißt nicht mehr
Wo Du wirklich hingehörst
Du fühlst Dich hilflos und desillusioniert

Wozu brauchst Du einen
Der dir sagt was Sache ist
Du hast ein Herz, hör einfach hin
Alles was Du fühlst macht Sinn
Frag Dich wer Du sein sollst
Und wer Du wirklich bist

Wenn sie Parolen grölen um zu überzeugen
Wenn Respekt und Toleranz auf der Strecke bleiben
Wenn man Dich überreden will mutiger zu sein
Und Du lässt Dich dabei auf was Illegales ein

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt
Weil Dein Herz es besser weiß

Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Leg die Liebe nicht auf Eis

Folge lieber keinem
Der Deine Ängste schürt
Er ist nur der der dich benutz
Der Dir Deine Flügel stutzt
Der selber Angst hat
Und sich nicht für andere interessiert

Wenn man Dich klein macht statt Dich zu schätzen
Wenn sie hinterm Rücken über andere hetzen
Und wenn nicht erwünscht ist dass Du hinterfragst
Oder ganz offen Deine Meinung sagst

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt E
Weil Dein Herz es besser weiß
Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Geh raus aus diesem Kreis

Was ich von Dir will ist nur Integrität
Entscheide Dich bewusst wofür Dein Leben steht

Bist Du ein Mensch der fühlt und denkt
Oder den ein andrer lenkt
Wo beginnst Du frei zu sein
Und wo wirst Du eingeschränkt
Und wer ist es wert
Dass Du ihm Dein Vertrauen schenkst

Wenn man Menschen
Aus irgendeinem Grund diskriminiert
Wenn Macht missbraucht
Und zur Gefahr für andere wird
Wenn eigene Interessen
Über dem des Volkes stehn
Und es um Unterdrückung
Statt um Unterstützung geht

Wenn Gewaltbereitschaft größer
Als der Wunsch nach Frieden ist
Wenn es zum Thema wird ob Du
Frauen oder Männer küsst
Wenn man wieder Grenzen schafft
Statt den Blick zu weiten
Wenn man lieber spaltet statt zu vereinen

Wenn Dein Gefühl Alarm schlägt
Weil Dein Herz es besser weiß
Mach nicht mit bei diesem Scheiß
Wenn Du ein Mensch bist und da noch Liebe ist
Leg die Liebe nicht auf Eis
Leg sie nicht auf Eis

Meine Politik

Da oben tobt der Kampf um Machtpositionen
Und wir alle haben Angst
Dass sich Dinge wiederholen
Wir wettern gegen die Regierung
Demonstrieren gegen Wände
Legen unser Schicksal ungewollt in andere Hände

Und ich stehe hier und frag mich
Was ist meine Position
Denn mein Herz folgt keinem Aufruf
Zur Demonstration
Doch es ist Zeit, Gesicht und Herz zu zeigen
Darum singe ich, statt wie bisher zu schweigen

Meine Politik ist die Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

So vieles um mich rum ist so absurd, so irreal
Zu wenig Fakten über das was ist und was mal war
Wer war dabei, wer weiß Bescheid
Worum sich alles dreht
Wer weiß überhaupt was in ihm selber vor sich geht

Wir spüren unsere Ängste
Daraus schmieden wir Parolen
Und folgen denen, die uns in dieser Angst abholen
Wir werden laut und machen Gegenwind
Doch wissen wir, wofür wir angetreten sind

Meine Politik ist die Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

Der Frieden in der Welt
Beginnt mit Frieden in mir selbst

Erst wenn alle friedlich werden
Beginnt der Frieden hier auf Erden

Niemand kann wohl weniger politisch sein als ich
Dennoch steh ich auf und erkläre meine Sicht
Ich fang im Kleinen an und pflanze Liebe ein
Schaffe so die Basis für ein bewusstes Sein

In der Gesellschaft und für jede weitere Aktion
hier unten, in der Mitte, in der Fraktion
Erinner´ die an Liebe, die nach oben schau´n
Und schick sie denen, die unsere Zukunft bau´n

Meine Politik ist Musik
Ich will nicht aufmarschiern
Mag nicht debattieren

Werd nur liebevoll an alle appellieren

Der Frieden in der Welt
Beginnt mit Frieden in uns selbst

Wenn alle friedlich werden
B
eginnt der Frieden hier auf Erden

Für den Frieden in der Welt
Schaff ich Frieden in mir selbst

Wenn ich die Welt nicht ändern kann
Fang ich in meinem Innern an

Musik ist dabei meine Politik

Musik ist meine Politik

So siehts aus

Du fragst dich wer du bist
Pass auf ich zeig´s dir – ich
Ich hab die absolute
Menschenkenntnis glaub mir
Ich drück dir n Stempel auf
Mach ne Schublade auf
Und zack – Bist du drin

Du fragst dich was du tun sollst
Pass auf ich sags dir
Ich hab den Blick durch die
Materie vertrau mir
Guck wie’s die Masse macht
Dann machst ´Du es nach
Und so – kriegst du das hin

So sieht´s aus das ist das was heute geht
Man muss nur wissen wie es läuft
Und wo was steht
Medien geben Tipps ohne Ende
Legen dir den Trend in die Hände
Alles ganz ehrlich und völlig ungefährlich
Zwei drei Klicks und ab geht die Post

Du fragst dich wo es lang geht
Ich geb dir n tipp
Kenn mich nämlich damit aus
Mach einfach mit
Schalte YouTube ein
Zieh Dir den Clip mit Werbung rein
Da wird dir die Richtung gezeigt

Du fragst dich was ist wichtig
Und kommst einfach nicht drauf
Bevor Du irgendeinen
Ungeprüften Blödsinn glaubst
Da gibt´s n´Coach im Internet
Der verkauft Dir das Rezept
Dann weißt du bescheid

Das ist das Prinzip was alle glücklich macht
Abgeguckt ist halb gewonnen, wäre doch gelacht
Bloß nicht selber fühlen oder denken
Aufs Trittbrettfahrn und Followen beschränken
Alles ganz echt und jeder hat Recht
Und virtuelle Freunde spenden Trost

Superlativen, Gepimpte Existenzen
Alleskönner, Einflussnehmer, Minusintelligenzen
Sie geben gern den Ton an
Und Du nimmst Dir ein Beispiel dran

Hältst Dich schön im außen fest
Setzt Dich ins vordesignte Nest
lässt eigene Kompetenzen
Aufs Minimum beschränken

Ja so sieht´s aus das ist das was heute geht
Man muss nur wissen wie es läuft
Und wo was steht
Die Medien geben Tipps ohne Ende
Legen dir den Trend in die Hände
Alles ganz ehrlich und völlig ungefährlich
Zwei drei Klicks und ab geht die Post

Das ist das Prinzip was alle glücklich macht
Abgeguckt ist halb gewonnen, wäre doch gelacht
Bloß nicht selber fühlen oder denken
Aufs Trittbrettfahrn und Followen beschränken
Alles ganz echt und jeder hat Recht
Und virtuelle Freunde spenden Trost

La la la…

Und eigentlich

Du stehst auf
Jeden Morgen das gleiche Spiel
Du gehst los
Kurs auf das gleiche Ziel
Und die Frage
Kommst du überhaupt an
An deinem Ziel
Und wessen Spiel spielst du eigentlich

Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh
Nicht zu spür´n was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich gibt es weder falsch noch richtig
Und eigentlich wärs so unendlich wichtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Und welches Spiel du da spielst

Jeden Tag
Der gleiche Marathon
Du läufst los
Ja wovor läufst du bloß davon
Dann die Frage
Was treibt dich an
Wo willst du hin
Mit welchem Sinn läufst du eigentlich

Und eigentlich geht’s dir gut und es ist okay
Und eigentlich tut es irgendwie weh
Nicht zu spürn was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich gibt es weder falsch noch richtig
Und eigentlich wärs so unendlich wichtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Und welches Spiel du da spielst

Deine Gedanken fahren Achterbahn
Und eigentlich hast du überhaupt keinen Plan
Doch eigentlich hast du gerade den Anfang gemacht
Du hast drüber nachgedacht

Denn eigentlich geht’s dir nicht gut – nichts ist okay
Und eigentlich tut es immer wieder weh
Nicht zu spürn was du gerade fühlst
Nicht zu wissen was du wirklich willst

Und eigentlich ist es unendlich wichtig
Und absolut richtig
Herauszufinden was du wirklich willst
Dass du dein eigenes Spiel spielst

Eigentlich geht’s nur so – so wärs okay
Geeigneter Weise tuts dann nicht mehr weh
Wenn du merkst was du fühlst
Wenn du weißt was du willst

Uneigentlich bleibt es so wichtig
Und absolut richtig
Das zu tun was du wirklich willst
Dass Du dein eignes Spiel spielst

Dein eignes Spiel spielst
Eignes Spiel spielst

Wenn das so weitergeht

Wenn das so weitergeht
Seh ich schwarz für unser Leben
Denn auf diese Art
Wird´s keine schöne Zukunft geben
Wenn ich seh´ wie viele Menschen
Diese Welt ausbeuten
Weil sie Geld und Macht
Als Reichtum deuten

Wenn ich spüre welche Werte
Mehr und mehr an Wert verlieren
Weil Menschen sich in Ängsten
Und Extremen verlieren
Wenn das so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Wenn ich seh´ wohin
Die Menschen ihren Focus lenken
Wo sie ihre Stimme
Ihre Selbstachtung verschenken
Wenn bewusst wird
Was für Menschen Völker regieren
Und profitgeile Typen
Tag für Tag so produziern´

Wenn ich sehe wie der Mensch
Sich über die Natur erhebt
Unbedacht und egoistisch
Über Leichen geht
Wenn das so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Es schmerzt in meiner Brust
Und raubt mir den Verstand

Wenn das so weitergeht –
Ja wenn´s so weitergeht

Doch es könnte auch ganz anders sein
So wie in meinen Kreisen
Vielleicht können die, die anders sind
Der Welt beweisen
Dass der Mensch nicht nur Ego
Sondern auch Seele ist
Dass ein Gutmensch unter Machtmenschen
Nicht alleine ist

Dass es mehr werden
Die sich für die Liebe entscheiden
Die gemeinsam wachsen
Und in ihrer Mitte bleiben
Wenn´s so weitergeht
Ja wenn´s so weitergeht

Mehr von denen d
Die bewusst erleben was sie umgibt
Die wissen dass der wahre Reichtum
Nicht im Außen liegt
Die schützen und ehren
Was uns am Leben hält
Sich nicht von anderen holen
Was in ihrem Inneren fehlt

Menschen die den Sinn von allem
Immer wieder hinterfragen
Und für das was sie tun
Auch die Verantwortung tragen
Dass es weitergeht – immer weitergeht

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Folg dem Gefühl
Und kombinier´s mit dem Verstand

Damit es weitergeht

Auf der einen Seite geht die Welt bald unter
Auf der andern wächst ein bewusstes Sein
Auf der einen möchte ich niemals stehn
Auf der andern bin ich gern daheim

Wenn das so weiter geht was dann
Wer hat´s in der Hand

Wenn dann – was ja und was nicht
Wer entscheidet und wo siehst Du Dich

Ja wenn´s so weitergeht was dann
Was passiert denn dann

Hör auf Dein Gefühl
Und nutze Deinen Verstand

Damit es weitergeht – immer so weitergeht

Reines bewusstes Sein

Ich will raus aus dem ständigen Denken
Nichts wollen – nichts müssen, nichts lenken
Ich will raus – ich will sein

Will hinein – In die Stille ins Fühlen
Nichts sollen, keine Rollen mehr spielen
Ich will sein – einfach sein

Und ich lass es zu – Mach die Augen zu
Lass es zu – Komm zur Ruh

Der Raum zwischen meinen Gedanken
Ist der Raum um einfach zu sein
Ich dehne ihn aus – Mach ´ne Ewigkeit draus
Begebe mich hinein

Nichts was denkt und nichts was mich lenkt
Nur Stille hüllt mich ein
Will verweilen – werde heilen
In reinem bewusstem Sein

Ich will raus aus den Plänen für morgen
Glücklich sein trotz meiner Sorgen
Ich will raus – Ich will sein

Ich will nur noch das Jetzt und hier
Finde darin zurück zu mir
Ich will sein – einfach sein

Und ich lass es zu – Mach die Augen zu
Lass es zu – Komm zur Ruh

Der Raum zwischen meinen Gedanken …

Mitten im endlosen Nichts – scheinbar allein
Verbunden mit allem – ein Teil dieser Schöpfung
Geboren um da zu sein

Im Raum zwischen all den Gedanken
Bin ich um einfach zu sein
Er dehnt sich aus – es wird ne Ewigkeit draus
Und ich lass mich drauf ein

Nichts was denkt und nichts was lenkt
Nur Stille hüllt mich ein
Will verweilen – werde heilen
In reinem bewusstem Sein

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